Endlose Dünen, raue Felslandschaften und windige Strandabschnitte: Fuerteventura gilt als eine der abwechslungsreichsten Insel der Kanaren und als vielfältiges Urlaubsziel. Nach Teneriffa ist sie die zweitgrößte des Archipels und die älteste der Kanaren. Wassersportler wissen Fuerteventura zu schätzen, denn auf der Kanarischen Insel herrschen ideale Wind-und Wasserverhältnisse zum Surfen, das gilt besonders für Küstenabschnitte der acht Kilometer langen Dünenlandschaft von Corralejo. Im Süden der Insel bieten die Sandstrände der Jandia-Halbinsel ein entspanntes Baden im Atlantik.
Wer mit dem Flugzeug auf Fuerteventura ankommt, landet in der Hauptstadt Puerto del Rosario, wo sich der internationale Flughafen befindet.
  • Doch was gilt es dabei derzeit zu beachten?
  • Ist Fuerteventura aktuell als Risikogebiet eingestuft?
  • Alle Infos zur Reise auf die Kanarische Insel, zur Inzidenz, den dort geltenden Corona-Regeln und dem Wetter gibt es hier nachzulesen.

Aktuelle Hochrisikogebiete laut RKI: Ist Fuerteventura ein Risikogebiet?

Für die Kanaren und damit auch für Fuerteventura gibt das Auswärtige Amt aktuell keine Reisewarnung heraus. Zu den Kanarischen Insel zählen neben Fuerteventura:
  • Teneriffa
  • Gran Canaria
  • Lanzarote
  • La Palma
  • La Gomera
  • El Hierro
Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen strich die Bundesregierung Ende August ganz Spanien und damit auch die beliebte Ferieninsel Fuerteventura von der Liste der Hochrisikogebiete. Damit entfallen alle Quarantänevorschriften für aus Spanien zurückkehrende Urlauber. Doch egal ob man aus einem Risikogebiet kommt oder nicht: In Deutschland gelten für Reiserückkehrer bestimmte Vorschriften.
  • Bei der Einreise nach Deutschland müssen Ungeimpfte einen negativen Corona-Test machen
  • Geimpfte und Genesene können bei der Rückkehr nach Deutschland einen entsprechenden Nachweis vorlegen und müssen keinen Test machen
  • Auch ungeimpfte Reiserückkehrer müssen aktuell nicht in Quarantäne, wenn sie aus Fuerteventura nach Deutschland zurückkommen

Deutschland gilt für Spanien als Risikogebiet: Regeln für die Einreise

Spanien stuft Deutschland noch mindestens bis Sonntag, 12.09., als Risikogebiet ein: Alle Touristen aus Deutschland ab zwölf Jahren müssen daher bei der Einreise eine Impfung, eine Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Wer nach Spanien einreist, muss vorab ein Einreiseformular zur Gesundheitskontrolle ausfüllen. Folgende „3G“-Nachweise sind gültig:
  • PCR-Test (72 Stunden)
  • Antigen-Schnelltest (48 Stunden)
  • vollständige Impfung seit mindestens 14 Tagen
  • Genesung, die nicht länger als 180 Tage zurückliegt

Fuerteventura Inzidenz: Die Corona-Zahlen auf der Kanarischen Insel

Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz auf den Kanaren ist auf den einzelnen Inseln unterschiedlich hoch. Aktuell, am 07.09., weist Fuerteventura die höchste Inzidenz der Kanaren auf. Doch wie hoch ist sie und welche Corona-Zahlen weist die Insel bei Neuinfektionen und Todesfällen laut canaryvibes.com auf?
  • Sieben-Tage-Inzidenz der Kanaren (gesamt): 44
  • Sieben-Tage-Inzidenz auf Fuerteventura: 64,3
  • Corona-Fälle seit Pandemiebeginn: 4.145
  • Todesfälle (gesamt): 17

Warnstufen auf den Kanaren: Für Fuerteventura gilt Warnstufe 3

Auf den kanarischen Inseln gibt es eine Kategorisierung in vier Warnstufen. Je nachdem, wie hoch die Coronazahlen vor Ort sind, gelten die Regeln der aktuellen Stufe. Die Maßnahmen variieren für jede Insel, je nach Einstufung. Die vierstufige Ampel wird in der Regel einmal wöchentlich für jede Insel neu eingerichtet. Für Fuerteventura gilt aktuell Warnstufe 3.

Corona-Regeln auf Fuerteventura: Das gilt für Gastronomie, Maskenpflicht, Treffen

Auf den Kanaren gilt für alle Personen, die älter als 6 Jahre sind, allgemeine eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen. Im Freien muss keine Maske getragen werden, wenn der Abstand zu anderen groß genug ist. Maximal sechs Menschen dürfen sich (sofern sie nicht zum gleichen Haushalt zählen) treffen.
In der Gastronomie gilt: höchstens sechs Personen dürfen im Außenbereich pro Tisch zusammensitzen. In Innenräumen nur vier Personen. Einen Nachweis, dass man geimpft, genesen oder getestet ist, muss man auf Fuerteventura im Restaurant aktuell nicht erbringen. Die Gastronomie hat bis 0 Uhr geöffnet. Nachtclubs haben derzeit nicht geöffnet.

Wetter im September, Oktober und November – die Temperaturen im Herbst

Die Kanarischen Inseln werden nicht umsonst die „Inseln des eigen Frühlings“ genannt: Das Klima ist auf den Kanaren das ganze Jahr über mild. Auf Fuerteventura gibt es wenig Regen: Im den Sommermonaten gibt es so gut wie keine Regentage, im September durchschnittlich einen, im Oktober vier. Die Wassertemperatur des Meeres ist von August bis Oktober am wärmsten und liegt bei rund 20 Grad. In den Herbstmonaten September, Oktober und November liegen die Höchsttemperatur zwischen 25 und 28 Grad. Im Oktober liegt die Tiefsttemperatur durchschnittlich bei 18 Grad, selbst im November sinken die Temperaturen meist nicht unter 17 Grad. Das Jahr über hat es im Durchschnitt 25 Grad.

Sehenswertes auf Fuerteventura: die schönsten Strände

Mehr als 150 Kilometer an Stränden hat Fuerteventura zu bieten. Besonders Wassersportler können sich im europaweit beliebten Surferparadies austoben. Doch auch wer Ruhe und Erholung sucht, wird sie an den Sanddünen und Buchten finden. Allerdings ist am ein oder anderen Strandabschnitt Vorsicht geboten, denn im Atlantik gibt es gefährliche Strömungen, sodass man Warnungen, die das Schwimmen im Meer verbieten, ernst nehmen. Vor allem die Westküste ist weniger geeignet zum Baden – teils sind die Wellen dort Meter hoch. Dagegen gelten die meisten Strände an der Ostküste als nicht gefährlich.

Diese Strände auf Fuerteventura gelten als besonders schön:

  • Die Wanderdünen bei Corralejo im Nordosten
  • Esquinzo im Südosten
  • Caleta de Fuste an der Ostküste
  • El Cotillo im Norden
  • Die Halbinsel Jandia mit Morro Jable im Süden
  • Costa Calma im Südosten
  • Jandia Playa im Süden