Die Corona-Zahlen in Deutschland sind aktuell weiterhin hoch. Wegen der sich zuspitzenden Corona-Lage haben sich am vergangenen Donnerstag die Ministerpräsidenten der Länder auf weitere Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung  geeinigt. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet heute, am Samstag, 04.12.2021, wieder die aktuellen Zahlen zur Sieben-Tage-Inzidenz und den wichtigsten Parametern in der Pandemie. Wie sind die Werte zu Impfung und Co. heute, am 04. Dezember 2021?
  • Wie hoch ist die Inzidenz?
  • Wie viele Neuinfektionen gibt es?
  • Wie hoch ist die Hospitalisierungsrate?
  • Wie steht es um die Impfung gegen Corona?

Corona-Zahlen heute in Deutschland: Aktuelle Inzidenz, Neuinfektionen und Co. am 04.12.2021

Die Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts in Deutschland von heute, am Samstag, 04.12.2021:
  • Sieben-Tage-Inzidenz: 442,7 (Vortag: 442,1); (Vorwoche: 444,3)
  • Neuinfektionen heute: 64.510
  • Infektionen gesamt: 6.116.070
  • Neue Todesfälle: 378
  • Todesfälle gesamt: 102.946
  • Impfquote (Erstimpfung): 71,6 Prozent
  • Impfquote (vollständig): 68,7 Prozent
  • Hospitalisierungsrate: Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag, 03.12. für ganz Deutschland mit 5,52 an.
  • Der bisherige Höchstwert der Hospitalisierungsrate lag um die Weihnachtszeit 2020 bei rund 15.

Corona-Infektionen in den einzelnen Landkreisen – Karte mit allen Inzidenzwerten und Hotspots

Alle aktuellen Inzidenzwerte von heute (Samstag, 04.12.2021) auf einer interaktiven Deutschlandkarte. Entscheidend für die Corona-Regeln ist oft die Lage in den einzelnen Landkreisen. Der Überblick:

Aktuelle Corona-Zahlen der Bundesländer – Inzidenzwerte für alle Regionen Deutschlands

Ein Blick auf die Corona-Zahlen der einzelnen deutschen Bundesländer: Wo ist die Inzidenz aktuell am höchsten und wo am niedrigsten?
  • 1235,1 – Sachsen
  • 1026,5 – Thüringen
  • 832,7– Sachsen-Anhalt
  • 662,6 – Brandenburg
  • 543,7 – Bayern
  • 525,3 – Baden-Württemberg
  • 430,0 – Mecklenburg-Vorpommern
  • 410,9 – Saarland
  • 351,4 – Berlin
  • 322,2 – Rheinland-Pfalz
  • 288,5 – Nordrhein-Westfalen
  • 271,0 – Hessen
  • 203,0 – Niedersachsen
  • 201,9 – Bremen
  • 204,3 – Hamburg
  • 148,9 – Schleswig-Holstein

Die Corona-Zahlen zu Inzidenzwert und Neuinfektionen gestern und vor einer Woche

Gestern hat das RKI 74.352 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Vor einer Woche, am Samstag, 27.11. waren es 76.414 Neuinfektionen. Seit mehr als einer Woche überschreitet die Inzidenz in Deutschland die 400er-Marke und bildet einen neuen Höchstwert. Die bis zur vierten Welle höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Jahr 2021 hatte es in Deutschland im Frühjahr, am 26. April, gegeben – mit einem Wert von 169,3. Danach war sie erstmal – von wenigen Ausnahmen abgesehen – stetig gesunken. Den Tiefstand erreichte sie am 6. Juli. Da lag die Inzidenz bei 4,9.
Die Inzidenz war in der Pandemie bisher Grundlage für viele Corona-Einschränkungen, etwa im Rahmen der Ende Juni ausgelaufenen Bundesnotbremse. Künftig werden daneben nun weitere Werte wie Krankenhauseinweisungen oder Hospitalisierungsindex stärker berücksichtigt.

Corona-Zahlen der Gesundheitsämter in Wirklichkeit höher? Das sagt das RKI

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher. Auch dem RKI fällt die Beurteilung der Lage schwer. Der gebremste Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz könne „einerseits ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik im Transmissionsgeschehen aufgrund der deutlich intensivierten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung sein“, heißt es im RKI-Wochenbericht. Allerdings könnte die Entwicklung „regional auch auf die zunehmend überlasteten Kapazitäten im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein“.

Aktuelle Corona-Zahlen in Europa - Neuinfektionen und Inzidenz in Österreich, Frankreich, Polen & Co.

In Deutschland sind die Corona-Zahlen seit Wochen auf Rekord-Niveau. Wie aber ist die Lage in anderen Ländern Europas und in Nachbarstaaten der Bundesrepublik. Nachfolgend die Neuinfektionen und aktuelle Inzidenz in ausgewählten Ländern Europas.
  • Österreich: 6738 Neuinfektionen; Inzidenz: 717,1
  • Italien: 17015 Neuinfektionen; Inzidenz: 158,1
  • Frankreich: 49.871 Neuinfektionen; Inzidenz: 404,4
  • Polen: 26.961 Neuinfektionen; Inzidenz: 429,6
  • Tschechien: 18.683 Neuinfektionen; Inzidenz: 1138,6
  • Niederlande: 21.596 Neuinfektionen; Inzidenz: 880,6

Was bedeutet Hospitalisierung, Triage, Hotspot? – Die wichtigsten Corona-Begriffe im Überblick

Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es immer wieder neue Begriffe und Kennzahlen. Einige von Ihnen haben – wie Inzidenz oder Hotspot – haben sich etabliert. Dennoch haben sich deren Bedeutung und Definition je nach Corona-Lage gewandelt. Es kommen außerdem immer wieder neue Begriffe dazu. Zum Beispiel: Hospitalisierungsinzidenz, Triage oder 2G+-Regel. Die Erklärung der wichtigsten Kennzahlen und Begriffe in der Corona-Pandemie in der Übersicht.

Studie belegt: sehr hoher Corona-Schutz durch FFP2-Masken

FFP2-Masken bieten einen extrem hohen Schutz vor einer Corona-Infektion. Dabei kommt es aber auf die richtige Trageweise an, wie Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation nach einer Studie berichten.
Wenn sich ein infizierter und ein gesunder Mensch in einem Innenraum auf kurzer Distanz begegnen, liegt die Ansteckungsgefahr demnach auch nach 20 Minuten bei gut einem Promille (0,1 Prozent). Voraussetzung sei der korrekte Sitz der FFP2- oder KN95-Maske.
Bei schlecht sitzenden FFP2-Masken liege das Infektionsrisiko im gleichen Szenario dagegen bei rund vier Prozent, berechnet das Team.
  • Für optimalen Schutz muss der Nasenbügel demnach zu einem „abgerundeten W“ geformt werden, so dass er seitlich auf die Nasenflügel drückt.
  • Bei OP-Masken reicht eine gute Passform noch, um die Infektionsgefahr auf maximal zehn Prozent zu senken.