• Die Corona-Zahlen in Deutschland sowie die Inzidenzwerte gingen zuletzt nach unten
  • Bei den Neuinfektionen lagen zuletzt Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern vorne - bei der Inzidenz nach wie vor Thüringen und Sachsen
  • RKI-Zahlen des Dashboards zu Inzidenz, Neuinfektionen, Impfungen und mehr gibt es hier täglich aktuell
  • Am 20. Mai gibt das Dashboard des Robert Koch-Instituts keine aktuellen Fallzahlen aus
  • Wie hoch sind die Corona-Zahlen in Deutschland heute, am Donnerstag, den 20.05.2021?


Keine Corona-Zahlen laut RKI heute: Aktuelle Fallzahlen zu Inzidenz, Impfung und Todesfällen am 20.05.2021

Wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages in Deutschland registriert worden sind, gibt das RKI auf seinem Dashboard nicht bekannt (Stand: 6.40 Uhr). Stattdessen ist eine Fehlermeldung zu sehen, die auf eine Verzögerungen bei der Datenübermittlung hinweist.
Am Donnerstagmorgen (20.05.2021, Stand: 6.40 Uhr) weißt das Dashboard des Robert Koch-Instituts keine aktuelle Corona-Zahlen aus. Warum ist nicht bekannt, wie hoch die Fallzahlen zu Infektionen, Inzidenz und Impfung sind?
Am Donnerstagmorgen (20.05.2021, Stand: 6.40 Uhr) weißt das Dashboard des Robert Koch-Instituts keine aktuelle Corona-Zahlen aus. Warum ist nicht bekannt, wie hoch die Fallzahlen zu Infektionen, Inzidenz und Impfung sind?
© Foto: RKI-Dashboard

RKI-Dashboard zeigt aktuelle Corona-Zahlen mit Verzögerung: Neueste Fallzahlen zu Inzidenz, Infektion & Co.

Innerhalb eines Tages sind in Deutschland laut RKI-Dashboard 12.298 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) heute Morgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter nach einer mehrstündigen Verzögerung mitteilte, wurden zudem 237 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Gestern waren es 284 und am Mittwoch vor einer Woche 278 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus.
Aktueller Inzidenzwert: Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Mittwochmorgen bundesweit bei 68,0. Am gestrigen Mittwochhatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 72,8 angegeben, am Donnerstag vergangener Woche mit 107,8. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Regeln. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieser Zeitspanne an.

Inzidenzwert Deutschland aktuell: Inzidenz von BW über Bayern bis Brandenburg am 20.05.2021

In Deutschland sinkt die Inzidenz zuletzt leicht. Dabei ist zu beachten, dass die Fallzahlen an Feiertagen sowie sonntags und montags meist generell niedriger ausfallen, da nicht immer so häufig auf das Coronavirus getestet wird und nicht alle Ämter ihre Daten aktuell übermitteln. Der Inzidenzwert in Baden-Württemberg ist auch heute (Stand: Donnerstag, 20. Mai) noch einer mit der höchsten in ganz Deutschland, ebenso der von Bayern. An der Spitze sind aber weiter Thüringen und Sachsen. Doch wie stehen die einzelnen Bundesländer im Vergleich da? Wo ist die Inzidenz am höchsten und wo am niedrigsten? Hier der Überblick:
  • 106,8 - Thüringen
  • 85,5 - Sachsen
  • 81,8 - Baden-Württemberg
  • 78,2 - Saarland
  • 75,2 - Hessen
  • 75,1 - Nordrhein-Westfalen
  • 68,8 - Bayern
  • 62,9 - Sachsen-Anhalt
  • 62,3 - Rheinland-Pfalz
  • 56,3 - Berlin
  • 55,8 - Bremen
  • 51,4 - Brandenburg
  • 47,1- Mecklenburg-Vorpommern
  • 46,6 - Niedersachsen
  • 35,1 - Hamburg
  • 31,4 - Schleswig-Holstein

Aktuelle Corona-Zahlen: R-Wert in Deutschland heute

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.626.393. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 86.902. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf mehr als 3,35 Millionen.

Corona-Zahlen für Deutschland, USA und Co.: Die Fallzahlen der Johns-Hopkins-Universität

Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, welche die Corona-Daten global erfasst, meldet am heutigen Donnerstag (Stand 6.00 Uhr) weltweit rund 164.619.002 Infektionen mit dem Coronavirus bisher. Gestorben sind demnach auf der Welt bisher mehr als 3.413.336 Menschen.
Die drei am stärksten Betroffenen Länder sind:
  • USA: 33.026.290 Infizierte und 587.867 Tote
  • Indien: 25.496.330 Infizierte und 283.248 Tote
  • Brasilien: 15.812.055 Infizierte und 441.691 Tote
  • Deutschland folgt jetzt vor Spanien auf dem weltweit 9. Rang mit laut JHU bisher 3.627.777 Infizierten und 86.749 Toten.

Corona-Zahlen laut RKI-Dashboard: Aktuelle Fallzahlen zu Inzidenz nach Kreis und Bundesland

Das Robert Koch-Institut ist nach eigenen Angaben auf seiner Homepage „das Public-Health-Institut für Deutschland“. Das Team des Instituts möchte die Bevöl­ke­rung in Deutschland vor Krank­heiten schützen und ihren Gesundheits­zu­stand verbessern. Es besteht aus 1100 Menschen mit 90 verschiedenen Berufen.
Das RKI-Dashboard liefert während der Corona-Pandemie täglich die neuen Fallzahlen – für die gesamte Bundesrepublik, die Bundesländer, aber auch die darunter liegenden Kreise. Es zeigt unter anderem die Zahl der Neuinfektionen, Todesfälle und Genesenen an.


Urlaub an Pfingsten 2021: Hoffnung auf Pfingstferien wächst

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Inzidenz, Neuinfektionen, R-Wert und Co. – Die wichtigsten Corona-Kennzahlen erklärt

Seit Beginn der Corona-Pandemie werden jeden Tag Fallzahlen veröffentlicht, die den Verlauf nachzeichnen sollen. Hier die Erklärung, welche Zahlen was bedeuten.

7-Tage-Inzidenz

Die sogenannte Siebentageinzidenz ist ein zentraler Maßstab, um die Infektionsdynamik in einem bestimmten Gebiet zu beurteilen und über Gegenmaßnahmen zu entscheiden. Sie wird in Deutschland auf Gemeinde- oder Landkreisebene erfasst und drückt aus, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen registriert wurden.
Dahinter verbergen sich aber regional unterschiedliche Trends. Als wesentliche Schwelle zur Einführung strengerer Eindämmungsmaßnahmen wurde in Deutschland ein Inzidenzwert von 50 eingeführt, der inzwischen fast flächendeckend aber deutlich überschritten wurde.

Reproduktionszahl (R-Wert)

Die Reproduktionszahl - oder kurz R-Wert - beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter während seiner Erkrankung ansteckt. Liegt die Zahl über eins, breitet sich eine Krankheit immer weiter in der Bevölkerung aus. Je weiter sie sich von der eins entfernt, desto schneller und bedrohlicher verläuft der Trend. Dabei handelt es sich aber immer nur um eine pauschale bundesweite Lageeinschätzung.
Es gibt außerdem gewisse Ungenauigkeiten durch Meldeverzüge und andere Faktoren. In Deutschland schwankt der Wert nach Schätzungen des RKI derzeit um eins. Nach Angaben der Experten dort gilt das schon als Erfolg und weist darauf hin, dass Gegenmaßnahmen zur Kontaktreduzierung wirken. Diese verringern die Chance, dass ein Infizierter weiterer Menschen ansteckt und drücken so den R-Wert. Sonst könnte dieser durchaus bei drei oder vier liegen.

Neuinfektionen

Der R-Wert allein sagt nicht unbedingt etwas aus über die Dramatik der gesamten Entwicklung. Sie ergibt sich erst aus der Kombination mit der Zahl der täglichen oder wöchentlichen Neuinfektionen. Der Grund ist einfach: Bei gleichem R-Wert macht es einen gewaltigen Unterschied, ob täglich 50.000 Ansteckungen hinzukommen oder einige hundert. Die Ausbreitungsdynamik ist theoretisch gleich, belastet die Kapazitäten der Gesundheitssysteme im Fall der höheren Zahlen allein durch die schiere Masse aber mit wesentlich größerer Wucht.
In Deutschland bewegt sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen inzwischen zwischen 12.000 und 30.000 Fällen. Das ist ein extremer Anstieg in relativ kurzer Zeit. Noch Anfang Oktober lag die Zahl der täglich neu gemeldeten Fälle laut RKI bei nur tausend bis 4000. In anderen europäischen Ländern ist die Entwicklung noch dramatischer.

Schwere Verläufe und Intensivbettenbelegung

Letztlich entscheiden nicht die Fallzahlen allein darüber, wie gut ein Land die Pandemie bewältigen kann. Von entscheidender Bedeutung ist vielmehr, ob die Kapazitäten des Gesundheitssystems ausreichen, um die Erkrankten zu behandeln. Deshalb beobachten Experten und Politik sehr genau, wie sich die Zahl der schweren Verläufe und der verfügbaren Behandlungsplätze entwickelt.
Erstere wird vor allem dadurch beeinflusst, wie sich das Virus innerhalb der Risikogruppen verbreitet, bei denen schwere Verläufe viel wahrscheinlicher sind. Besonders genau betrachtet wird die Anzahl der Intensivpatienten, die lebensbedrohlich erkrankt sind. Kapazitäten in diesem Bereich sind immer begrenzt, allein schon mit Blick auf das Fachpersonal.
Die Zahl ist auch noch aus anderem Grund ein wichtiger Maßstab bei Entscheidungen über die Eindämmungsmaßnahmen: Es gibt dabei keine Dunkelziffer. Anders als bei Meldezahlen zu Infektionen, die auch durch Teststrategien beeinflusst werden, gibt es bei den künstlich beatmeten Intensivpatienten in Kliniken keine „Untererfassung“. Zu beachten ist aber ein Zeitverzug von zwei Wochen. So lange dauert es nach einer Ansteckung, bis sich schwere Verläufe einstellen. Die Zahl der Intensivpatienten hinkt der Infektionsdynamik hinterher.