Corona-Warn-App: Alles Wichtige rund um die Corona-App: Was tun bei Risikobegegnungen?

Die Corona-Warn-App soll helfen, das Coronavirus einzudämmen. Doch sie tut auch viele Fragen auf.
dpaUm während der aktuellen Pandemie seinen Teil zur Eindämmung des Coronavirus beizutragen, der sollte die Corona-Warn-App auf seinem Smartphone installieren. Die App der Bundesregierung kann dazu beitragen, Infektionsketten schneller zu erkennen und zu unterbrechen. Die Verbände und Bundeskörperschaften der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker ermutigen deshalb alle Bundesbürger mit einem kompatiblen Smartphone, diese kostenlose App zu nutzen. „Die App kann wertvolle Hinweise auf ein erhöhtes Infektionsrisiko liefern. Klar ist aber auch: Die Diagnose Covid-19 kann nur ein Arzt stellen“, sagt Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Bislang wurde die Corona-Warn-App rund 18 Millionen Mal heruntergeladen. Doch wie die Zeit berichtet, wirft die App auch viele Fragen auf.
Corona-Warn-App zeigt Begegnung mit geringem Risiko an: Was sollte man tun?
Wenn die App eine Risikobegegnung anzeigt, haben viele Menschen Bedenken, was das nun bedeutet. Eines steht zumindest fest: Bleibt die App grün, muss man sich keine Sorgen machen. Denn die App schätzt dann das Infektionsrisiko des Nutzers oder der Nutzerin als gering ein. Zusätzlich informiert die App, ob Kontakt zu einem oder mehreren Infizierten bestand. Der oder die Nutzerin bekommt dann folgendes mitgeteilt: „Ein niedriges Risiko besteht insbesondere dann, wenn sich Ihre Begegnung auf einen kurzen Zeitraum oder einen größeren Abstand beschränkt hat. Sie müssen sich keine Sorgen machen, und es besteht kein besonderer Handlungsbedarf.“
Warn-App zeigt eine rote Risikobegegnung: Was sollte man tun?
Zeigt die Corona-App eine Begegnung mit erhöhtem Risiko an, bleibt die App rot, bis Tag 15 nach der letzten Risikobegegnung vergangen ist. Diese Maßnahmen sollte der Nutzer oder die Nutzerin in diesem Fall ergreifen:
- sich nach Hause begeben
- Begegnungen reduzieren
- Auf auftretende Symptome achten
- weitere Schritte mit dem Hausarzt, dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder dem Gesundheitsamt abstimmen
Sind die zwei Wochen abgelaufen, erscheint die App wieder, grün umrandet, ein niedriges Risiko an.
Warum zeigt die Warn-App nicht den Zeitpunkt der Begegnung an?
Die Antwort auf Frage, warum Nutzer und Nutzerinnen nicht erfahren wann der Zeitpunkt der Begegnung war, ist simpel: Es liegt am Datenschutz. Die App wurde so entwickelt, dass es nicht einfach ist herauszufinden, wer der infektionsrelevante Kontakt war. Das soll dazu dienen, den Menschen die Angst vor Datenmissbrauch zu nehmen und so die Nutzungsbereitschaft der App zu erhöhen.


