Wegen der Corona-Pandemie konnten viele ihren Sommerurlaub nicht so planen wie sonst. Anstatt mit dem Flieger nach Spanien oder Griechenland, machte man Urlaub zuhause. Auch jetzt wollen die Menschen die Herbstferien ausnutzen um noch einmal richtig aufzutanken bevor der Winter kommt. Urlauber haben in diesem Jahr eine neue Form des Verreisens für sich entdeckt - das Campen. Die Corona-Pandemie hat für einen Boom in der Caravan-Branche gesorgt. Die Vorteile beim Campen während Corona liegen auf der Hand: Abstände können besser eingehalten werden, die Urlaubsroute kurzfristiger angepasst und an der Frischluft ist das Infektionsrisiko laut Einschätzungen von Experten geringer.

Campingplatzbetreiber verlängern ihre Saison 2020

Campingurlaub ist dieses Jahr bis weit in den Oktober hinein möglich – ausnahmsweise. Denn in Deutschland, Italien und einigen anderen Ländern machen die Plätze sonst Anfang Oktober dicht. “Dieses Jahr wollen aber viele Betreiber die Saison verlängern, um einen Teil des zu Beginn der Corona-Krise verlorenen Umsatzes wieder reinzuholen”, sagt Uwe Frers, Geschäftsführer des ADAC Campingportals Pincamp.
Campen bis spät in den Herbst hinein ist auch auf deutschen Campingplätzen möglich.
Campen bis spät in den Herbst hinein ist auch auf deutschen Campingplätzen möglich.
© Foto: Pincamp
Wer zum ersten Mal Campen geht und weder Zelt noch Wohnmobil besitzt, kann die Urlaubsform in einem gemieteten Mobilheim testen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Unterkunft ist stabil, und der Gast kann sich weitgehend autark im eigenen Bad und mit kleiner Küche versorgen. Ideal ist diese Urlaubsform für Spätentschlossene, die kurzfristig keine Ferienwohnung mehr bekommen: Die meisten Betreiber melden freie Kapazitäten. Außerdem sind in der Nachsaison die Preise noch etwas günstiger.

Beliebt Regionen für Camping-Urlaub in Deutschland

Auch in Deutschland haben viele Campingplätze noch geöffnet.
  • Ostsee
  • Lüneburger Heide
  • Schwäbische Alb
  • Pfälzer Wald
  • Bodensee
  • Bayrische Alpen
Camper sollten sich auf jeden Fall über die jeweiligen Einreisebedingungen für die einzelnen Bundesländer informieren.