Bundestagswahl 2025
: Merz macht Stimmung gegen FDP und warnt die Wähler

Friedrich Merz hat zum Schlag gegen die FPD ausgeholt und Wähler davor gewarnt, dass eine Stimme für Gelb bei der Bundestagswahl verschenkt sein könnte.
Von
Florian Huth
Berlin
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Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz

Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz wettert gegen die FDP.

Michael Kappeler/dpa
  • Friedrich Merz warnt vor einer Stimme für die FDP bei der Bundestagswahl 2025.
  • FDP liegt aktuell bei 4%, könnte an der 5%-Hürde scheitern.
  • Lindner kritisiert Merz und wirbt für Schwarz-Gelb-Koalition.
  • Union lehnt europäische Asylreform nicht grundsätzlich ab.
  • Bundestagswahl 2025: Wichtige Entscheidungen stehen an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

CDU-Chef Friedrich Merz wettert im Bundestagswahlkampf 2025 gegen die FPD. „Die Wählerinnen und Wähler müssen sich überlegen, ob Stimmen für die FDP am Ende verlorene Stimmen sind.“ 

Schafft die FDP die Fünf-Prozent-Hürde?

Die FDP liegt in mehreren Umfragen aktuell um die vier Prozent und muss befürchten, bei der Bundestagswahl unter die Fünf-Prozent-Hürde zu rutschen. Eine Stimme für die Liberalen könnte eine „verlorene“ sein, sagt CDU-Chef Friedrich Merz. „Vier Prozent sind vier Prozent zu viel für die FDP und vier Prozent zu wenig für die Union“, sagte der CDU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“.

FDP-Chef Lindner wehrt sich

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner warf Merz vor, er flirte „ja schon wieder mit den Grünen“. „33 oder 31 Prozent für die CDU machen keinen Unterschied, aber vier oder sechs Prozent für die FDP ändern maßgeblich etwas in der Republik. Denn dann gibt es kein Schwarz-Grün“, sagte Lindner.

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Linder will Schwarz-Gelb

Lindner hatte zuletzt für Schwarz-Gelb geworben und an die Union appelliert, sich zu einem Bündnis mit der FDP nach der Bundestagswahl zu bekennen.

Zum jüngsten Vorstoß der FDP - sie will das sogenannte Zustrombegrenzungsgesetz der Union mit der europäischen Asylreform verknüpfen und noch vor der Wahl zur Abstimmung bringen - sagte Merz: „Unser Zustrombegrenzungsgesetz ist in der letzten Woche abgelehnt worden.“ Der Vorstoß der FDP richte sich deshalb in erster Linie an SPD und Grüne. Die Rest-Ampel müsse jetzt eine Antwort darauf geben.

Union will sich Vorschlägen nicht verweigern

Die Union werde sich vernünftigen Vorschlägen nicht verweigern, sagte Merz. Man dürfe aber nicht vergessen, dass die europäische Asylreform erst nach einer langen Übergangsphase Mitte 2026 von allen EU-Staaten angewandt werde. „Selbst wenn es jetzt zu einer Abstimmung im Bundestag kommt, wird das in den nächsten 16 Monaten zu keinen substanziellen Veränderungen führen.“

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