Bundestagswahl 2025
: Rekord-Wahlbeteiligung? Ansturm an den Urnen

Bei der Bundestagswahl 2025 zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 14 Uhr gaben am Sonntag rund 52 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab.
Von
Florian Huth
Berlin
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Bundestagswahl - Rheinland-Pfalz

Bei der Bundestagswahl 2025 ist die Wahlbeteiligung höher als 2021.

Harald Tittel/dpa
  • Hohe Wahlbeteiligung bei Bundestagswahl 2025: 52% bis 14 Uhr.
  • Vergleich: 2021 lag Beteiligung zur gleichen Zeit bei 36,5%.
  • Rheinland-Pfalz meldet 39% Briefwähler, weniger als 2021.
  • Umfragen: Union führt vor AfD, SPD, Grünen; FDP und BSW bangen um Einzug.
  • Wahlrechtsreform: Bundestag schrumpft auf 630 Abgeordnete.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei der Bundestagswahl 2025 zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab! 2021 waren es zu diesem Zeitpunkt nur 36,5 Prozent gewesen. Die Gesamtwahlbeteiligung lag damals bei 76,4 Prozent.

41 Prozent der Wahlberechtigten haben bis 14 Uhr gewählt

Der große Unterschied zwischen 2025 und 2021 geht zum Teil auf Briefwähler zurück. Unter anderem wegen der Corona-Pandemie hatten im September 2021 ungewöhnlich viele Menschen vorab per Brief ihre Stimme abgegeben. Dennoch war die Wahlbeteiligung in diesem Jahr auch deutlich höher als 2017, als bis 14.00 Uhr gut 41 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme im Wahllokal abgegeben hatten.

Der Wahlleiter aus Rheinland-Pfalz etwa meldete einen Briefwähleranteil bis zum Wahltag von 39 Prozent - gegenüber 47 Prozent im Jahr 2021. Um 12.00 Uhr lag dort die Wahlbeteiligung in den Wahllokalen bei knapp 21 Prozent, gegenüber zwölf Prozent im Jahr 2021.

Umfragen sehen Union und AfD vorne

In den Umfragen vor der Wahl führte die Union klar, deutlich vor der AfD auf Platz zwei und dann SPD und Grünen. Die Linkspartei wurde zuletzt erneut im Bundestag gesehen, die FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) müssen um ihren Verbleib im Parlament bangen. Zentrale Frage nach der Wahl wird sein, ob die Union mit ihrem Kanzlerkandidaten Friedrich Merz (CDU) mit nur einer weiteren Partei eine Koalition bilden kann.

Gewählt wird in 299 Wahlkreisen. Die Wählerinnen und Wähler können mit ihrer Erststimme für die dortigen Direktkandidatinnen oder -kandidaten stimmen; und mit der Zeitstimme für die Landesliste einer Partei. Durch eine Wahlrechtsreform wird der 21. Deutsche Bundestag deutlich kleiner: statt 733 Abgeordnete wird er nur noch 630 haben.

Alle Informationen zur Bundestagswahl 2025 gibt es hier auf unserer Themenseite.