Argentinien hat das Finale der Copa América 2021 gewonnen und sich zum Südamerika-Meister gekrönt. Das Team um Superstar Lionel Messi setzte sich am Samstag im legendären Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro mit 1:0 gegen Titelverteidiger Brasilien durch. Damit erfüllte sich der derzeit vereinslose Messi einen langgehegten Traum und holte seinen ersten internationalen Titel mit der argentinischen Nationalmannschaft. Argentinien hat mit dem Sieg nach 28 Jahren seinen Titelfluch durchbrochen. Das Land wurde 1986 unter Diego Maradona zuletzt Weltmeister. Bislang hatte er lediglich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 im Trikot der Albiceleste gewonnen.

Ángel Di Maria erzielte das goldene Tor des Endspiels

In der 21. Minute hatte Ángel Di María von Paris Saint-Germain nach einem langen Pass aus der eigenen Hälfte den Ball über den brasilianischen Torwart Ederson gelupft und zum 1:0 für Argentinien getroffen. Nur wenige Tausend Zuschauer konnten das Endspiel im Maracanã live verfolgen. Die Stadtverwaltung von Rio de Janeiro hatte wegen der Corona-Pandemie nur begrenztes Publikum zugelassen.

Messi und Neymar zu besten Spielern der Copa América gewählt

Bereits vor dem Finale der Copa América waren Lionel Messi und Neymar zu den besten Spielern der Südamerika-Meisterschaft gewählt worden. In jeder Partie hätten sie ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, die sie zu Spielern mit technischer und taktischer Qualität sowie mit Intelligenz mit und ohne Ball machten, teilte eine Expertenkommission des südamerikanischen Fußballverbands Conmebol am Samstag mit. „Es ist unmöglich, nur einen besten Spieler zu küren, denn dieses Turnier hat zwei beste Spieler“, hieß es in der Mitteilung.

Kolumbien holt den dritten Platz im kleinen Finale gegen Peru

Mit dem erst zweiten Sieg im siebten Turnierspiel hat Kolumbien dank eines 3:2 (0:1) gegen Peru den dritten Platz bei der Copa America in Brasilien geholt. Luis Diaz führte die Cafeteros in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem fulminanten Schuss zum Erfolg im „kleinen Finale“. In der Gruppenphase hatte Kolumbien nur das Auftaktduell gegen Ecuador (1:0) gewonnen, in der K.o.-Runde gab es jeweils ein Unentschieden und anschließend Elfmeterschießen gegen Uruguay (4:2 i.E.) und Argentinien (2:3 i.E.).
Im Estadio Mane Garrincha von Brasilia ging Peru, das 2019 das Finale gegen Gastgeber Brasilien 1:3 verloren hatte, wie auch schon beim 2:1 im Vorrundenduell in Führung. Doch auf Yoshimar Yotuns Treffer (45.) antworteten Juve-Star Juan Cuadrado (49.) und Luis Diaz (66.), ehe Gianluca Lapadula (82.) mit dem Ausgleich die Partie Richtung Verlängerung lenkte. Doch dann holte Diaz aus 20 Metern zentraler Position noch einmal den Hammer heraus.
Ob es bei der Europameisterschaft 2021 ein kleines Finale gibt, erfahrt ihr in diesem Artikel:

Europameisterschaft 2021: Spielplan, Spielorte, Tickets

Die Europameisterschaft findet parallel zur Copa America statt. Das EM-Finale steigt am Sonntag, 11.07., um 21 Uhr. Italien triff auf England.
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