Neue Gastro in Ulm und Neu-Ulm
: Das sind die Neuen in der Stadt

In den vergangenen Wochen hat sich viel getan in der Ulmer Gastroszene. Es gibt einige Neueröffnungen: Bars, Restaurants, Cafés. Was man jetzt alles ausprobieren kann ...
Von
Stefanie Müller
Ulm
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Collage neue Restauarants

Die Gastro-Landschaft der Doppelstadt ist immer in Bewegung. In den vergangenen Wochen haben einige neue Lokale eröffnet.

Stefanie Müller/privat
  • Ulm und Neu-Ulm melden mehrere neue Gastro-Angebote mit unterschiedlichen Konzepten.
  • Magicuisine in Neu-Ulm erhält ab September ein neues Profil unter Osman Kavak.
  • Haberfelder-Stehausschank bietet Augustiner, Halbe 3,70 Euro, Mo–Mi 15–18 Uhr 3,30 Euro.
  • Margas Café und Bar eröffnet in der Kohlgasse, Rivage ersetzt Mauritius im Karlsbau.
  • DonauLounge startet am 1. September, dazu Casual Tacos, Kobés in der Innenstadt und Avile in Söflingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gastro-Landschaft der Doppelstadt ist immer in Bewegung. In den vergangenen Wochen haben einige neue Lokale eröffnet, die mit neuen Ideen, unterschiedlichen Küchenstilen und teils ganz eigenen Konzepten das Angebot in der Stadt und der Region erweitern. Mal ist es ein kleines Café mit handwerklichem Anspruch, mal ein Restaurant mit internationalem Fokus, mal ein Ort, an dem man sich unkompliziert auf ein Getränk oder einen Snack trifft. Für alle Foodies heißt das: „Ausprobieren!“ Die folgende Übersicht fasst die spannendsten Neuzugänge zusammen und gibt einen ersten Eindruck davon, was sich in der Gastro derzeit tut.

Magie in Neu-Ulm

Mit dem Start der neuen Saison im September bekommt auch die Magicuisine im Florian-Zimmer- Theater in Neu-Ulm ein neues kulinarisches Profil. Der Ulmer Gastronom Osman Kavak, bekannt unter anderem durch das Ulmer Traditionsrestaurant „Zur Forelle“, übernimmt das Restaurant und entwickelt das gastronomische Angebot gemeinsam mit Florian Zimmer weiter.

O'zapft is – das ganze Jahr über

Seit ein paar Wochen gibt’s den Haberfelder-Stehausschank nach Münchner Vorbild in Ulm, urig eingerichtet mit Holzfässern als Stehtischen, Bildern mit Münchner Motiven und bayerischen Sprüchen. Wirt Michael Utz setzt hier auf Münchner Augustiner-Bräu, serviert aus eisgekühlten Gläsern. Auch aus traditionellen Holzfässern gibt es das Bier. Und das zu einem echten Kampfpreis: 3,70 Euro die Halbe. Montags bis mittwochs zwischen 15 und 18 Uhr sogar für nur 3,30 Euro. Damit bekommt man hier wohl eins von Ulms günstigsten Bieren.

Gemütlichkeit in der Kohlgasse

Die Kohlgasse in Ulm, verwinkelt, lebendig, mit kleinen gastronomischen Ankern, die Passanten anziehen und zum Verweilen einladen. Genau hier schlägt Margaretha Schluchter ein neues Kapitel auf. Im September eröffnet sie hier Margas Café und Bar – und dahinter steht eine Frau, die nicht nur einen Neustart wagt, sondern ihn mit bemerkenswerter Klarheit und Persönlichkeit angeht.

Aufgetischt

Leckeres im Ländle: Wir zeigen was lecker ist und welche neuen Restaurants, Foodtrucks, Spezialitäten-Supermärkte und Küchen-Tüftler es in der Region gibt.

Auf zu neuen Ufern

Betreiber Levent Aksakal hat sich von der Systemgastronomie-Kette Mauritius gelöst und will mit mehr Freiheit, neuer Karte und frischem Design durchstarten. Aus dem bisher bekannten Mauritius im Karlsbau ist seit Anfang August das „Rivage – Food, Drinks, Events“ geworden. Der neue Name  hat französischen Klang. „Rivage bedeutet Ufer oder Küste“, erklärt Aksakal. Die Verbindung zur Lage in Ulm liegt für ihn nahe: Donau, Iller, Blau – „wir sind die Küste und die Leute können hier zu uns kommen und genießen“. Das neue Motto lautet entsprechend: wohlfühlen, entspannen, genießen.

Ein Lokal am Fluss

Den Kiosk im SSV Bad hatten sie schon am 1. August übernommen, nun steht auch das Konzept für das Vereinslokal, das auch einen neuen Namen bekommt. Mit der DonauLounge, die am 1. September startet, bekommt der bisher als Ulmerufer bekannte Standort eine neue Ausrichtung – als sportlich geprägter Gastro- und Freizeitort mit Blick auf ein breites Publikum. Betreiber der neuen Location an den Sportanlagen des SSV Ulm 1846 e.V. sind Benjamin Wojtowicz und Batuhan Arabaci.

Good Vibes in der Olgastraße

Oliver und Erik Schreiber holen mexikanisches Streetfood nach Ulm. Casual Tacos setzt auf Authentizität, frische Zubereitung und ein modernes Bestellsystem – in zentraler Lage.  Der Anspruch: authentisch inspirierte mexikanische Tacos, so nah am Original wie möglich – mit den Zutaten, die hierzulande verfügbar sind. Keine folkloristischen Klischees, keine Sombreros an der Wand, keine roten Tequila-Hütchen.

Fleischfans haben eine neue Anlaufstelle

Das Restaurant Kobés schlägt ein neues Kapitel auf: Seit einigen Wochen ist das bislang in Ulm-Söflingen beheimatete Lokal am neuen Standort in der Ulmer Innenstadt zu finden. Dort, wo früher über Jahre die Osteria Il Duomo in der Breite Gasse 3 zu finden war, soll jetzt ein moderner Treffpunkt für alle werden, die gutes Fleisch lieben.

Burger und Steaks in Söflingen

Mit Leonard Deliu zieht ein neuer Betreiber in die bisherigen Räume des Kobés ein. Das Avile will die Fleischrestaurant-Tradition in Söflingen fortsetzen und dabei auch eigene Akzente setzen. Betreiber Leonard Deliu bringt viel Gastro-Erfahrung mit: Seine Wurzeln liegen in Albanien. Dort startete er vor über 20 Jahren in der Gastronomie. Später ging es nach Griechenland und Italien. Seit acht Jahren lebt er jetzt in Ulm, arbeitete hier unter anderem im Da Franco und im Q‑Muh. Jetzt erfüllt sich für ihn der Traum vom eigenen Restaurant.

Frühstückscafé am Judenhof

Im April schloss der bisherige Betreiber das Café Bossa Nova am Judenhof. Nun erwacht es zu neuem Leben, als Frühstückscafé und Bar. „Die Lage ist ja schon immer super. Als wir mitbekommen haben, dass ein Nachfolger für das Bossa Nova gesucht wird, kam dann eines zum anderen“, sagt Di Marco. Der neue Name ist dabei bewusst gewählt: Corte bedeutet auf Italienisch „Hof“ – eine Anspielung auf den Judenhof. Auch das Konzept soll italienisch angehaucht sein. „In Italien geht man ja gerne früh auf einen Aperitif, weil man spät isst. Das wollen wir auch anbieten“, erklärt Di Marco.

Und natürlich war das noch nicht alles : Die Cocktailbar Main Room in der Frauenstraße im ehemaligen Swobsters hat ihre Türen geöffnet und die ehemalige Pizzeria Bella Napoli in der Olgastraße ist jetzt eine „Bar Musicale“. Von einigen Kneipen und Restaurants müssen wir uns allerdings auch verabschieden, wie von der M‑Lounge am Marktplatz oder dem Abyssinia in der Kohlgasse.

Übrigens: Alle Geschichten rund ums Thema Essen, Kochen, Restaurants und Ausgehen im Raum Ulm/Neu-Ulm sowie Ernährungstrends bündeln wir auf swp.de/aufgetischt.