Neubau der SÜDWEST PRESSE: Richtfest mit Blick aufs Münster

Das neue Medienhaus der NPG (Neue Pressegesellschaft), die unter anderem die SÜDWEST PRESSE herausbringt, entsteht derzeit zwischen der Ulmer Olgastraße und der Carl-Ebner-Straße.
Lars Schwerdtfeger- Neubau des Medienhauses der NPG in Ulm, geplant von Allmann-Wappner-Architekten.
- Rohbau nach 17 Monaten Bauzeit fertiggestellt, Richtfest gefeiert.
- Neue Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, moderne Büros und Cafeteria.
- Einzug der Mitarbeiter für Frühjahr 2026 geplant.
- Wichtige Zahlen: 21.000 m³ Erdreich, 8500 m³ Beton, 1500 Tonnen Stahl.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Bau für gute Kommunikation soll es werden, im doppelten Sinne. Zum einen für die Tageszeitungen und Medien, die ab dem kommenden Jahr im neuen Gebäude entstehen werden, zum anderen aber auch für die Mitarbeiter. Denn auf fünf Stockwerken, die dank viel Glas und offener Architektur hell und offen sind, sollen Mitarbeiter modernste Arbeitsbedingungen vorfinden. Schnellere Kommunikation, nicht zuletzt durch kürzere Wege, wird einer der großen Pluspunkte im Neubau des Pressehauses sein.
Die neue Zentrale der NPG (Neue Pressegesellschaft), die unter anderem die SÜDWEST PRESSE herausbringt, entsteht derzeit zwischen der Ulmer Olgastraße und der Carl-Ebner-Straße. Baubeginn des Gebäudes, das von den renommierten Allmann-Wappner-Architekten aus München geplant wurde, war im Jahr 2022. Nach dem ersten Aushub mussten die Bauarbeiten allerdings mehrfach pausieren, da archäologische Grabungen vorgenommen wurden. Dadurch war der Terminplan Ende 2023 stark angespannt. Dennoch konnte der Verzug durch die beteiligten Firmen aufgeholt werden. Die Grundsteinlegung fand im April 2024 statt, fast genau ein Jahr später, am 9. Mai, das Richtfest.
Richtspruch mit Münsterblick
Dieses wurde gebührend gefeiert: Bauarbeiter aller ausführenden Gewerke versammelten sich im fünften Stockwerk des Rohbaus, um bei Sonnenschein und bestem Münsterblick den Richtspruch zu hören. Projektleiter Stefan Häußler von der NPG hielt eine kurze Rede in 23 Meter Höhe. Er bedankte sich bei allen Beteiligten: „Ohne deren handwerkliches Können und Geschick wären wir heute nicht hier, sie haben 17 Monate lang bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte harte Arbeit verrichtet. Alles für unsere Ziele.“ Sein Dank galt auch den Gesellschaftern der NPG und dem Geschäftsführer, Andreas Simmet, die allesamt den Mut hatten, das Projekt anzustoßen, und stets für freie Fahrt bei den Bauarbeiten sorgten.
Darauf folgte der Richtspruch von Rudolf Ruf vom Biberacher Bauunternehmen Grüner und Mühlschlegel, der die Bauzeit in Gedichtform zusammenfasste. Am Ende wurden vier Gläser Rotwein von den Baubeteiligten ausgetrunken und wie der Brauch es will, die leeren Gläser ein Stockwerk tiefer auf den Beton geworfen, wo sie zerbrachen. „Scherben bringen Glück und Segen“, stellte Ruf fest – die Bänder an der Richtkrone flatterten dazu im Wind.
NPG-Geschäftsführer Andreas Simmet zeigte sich beim anschließenden Imbiss sehr zufrieden mit dem Stand des Großprojekts: „Wir sind stolz, dass wir einen tollen Planungsentwurf in die Realität umsetzen, in dem sich alle Mitarbeiter sehr wohlfühlen werden.“ Auch lobte er nochmal die gute Arbeit der Architekten, die den Neubau als Zentrum für Kreativität und Austausch geplant hatten. Stefan Häußler ergänzte: „Unser ganz besonderer Dank geht an das Bauunternehmen Grüner und Mühlschlegel, die uns trotz aller Widrigkeiten termingerecht den Rohbau erstellt haben.“
Nachdem mit dem Richtfest der Rohbau steht, startet die Ausbauphase. Das Bauunternehmen Züblin wird hier in den nächsten Monaten tätig, von der Fassade über den Innenausbau bis zur Haustechnik. Neben Büros, Besprechungsräumen und vielen Kommunikationsecken wird im Erdgeschoss auch eine Cafeteria entstehen.
Der Einzug der Mitarbeiter der Neuen Pressegesellschaft ist für das Frühjahr 2026 geplant. In dem Neubau wird die NPG ihre Aktivitäten bündeln und Platz für sämtliche Abteilungen haben. Auch Radio 7 wird in den Neubau einziehen.
Zahlen zum Neubau
21.000 Kubikmeter Erdreich wurden für den Grubenaushub bewegt
334 Betonbohrpfähle verbaut
9 Meter geht es für die 2 Parkdecks in die Tiefe
8500 Kubikmeter Beton wurden verbaut
1200 Betonmischer waren dafür nötig
1500 Tonnen Stahl wurden verlegt
2250 Quadratmeter Kalksteinsand in den Wänden verbaut
23 Meter hoch ist das fünfstöckige Gebäude








