Abschluss 54. Spendenrunde
: 1.166.577 Euro! Großer Beifall für Ergebnis der Aktion 100 000

Festliche Präsentation vor Neujahrskonzert im CCU: Die Aktion 100 000 und Ulmer helft erzielt in der aktuellen Saison das zweitbeste Ergebnis seit ihrem Bestehen.
Von
Birgit Eberle
Ulm
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Von links Andreas Simmet, OB Martin Ansbacher und Aktionsleiter Chris Mertl bei der Spendenpräsentation.

Strahlendes Trio (v.l.): Andreas Simmet (Vorsitzender Geschäftsführung Neue Pressegesellschaft), der Ulmer Oberbürgermeister Martin Ansbacher (Schirmherr Aktion 100 000 und Ulmer helft) und Aktionsleiter Chris Mertl freuen sich über das Spendenergebnis.

Dave Stonies
  • Aktion 100 000 und Ulmer helft sammelt 1.166.577 Euro, zweitbestes Ergebnis.
  • Daimler Buses spendet 95.000 Euro, größte Einzelspende.
  • Rund 15.000 Menschen nahmen an 50 Benefiz-Terminen teil.
  • Nächste Versteigerung am 29. November, inklusive Kids-Time.
  • Region zeigt starke bürgerschaftliche Solidarität.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Draußen deutet sich temperaturmäßig ein Hauch von Frühling an, drinnen im CCU wärmt vor dem Neujahrskonzert des Heeresmusikkorps Ulm mit dem Ulmer Spatzen Chor eine siebenstellige Zahl die Herzen: 1.166.577 Euro sind in der 54. Spendenrunde der Aktion 100 000 und Ulmer helft zusammengekommen, das zweitbeste Ergebnis seit es die Benefiz-Initiative gibt.

Chris Mertl: „Es ist schön, wie die Region beim Helfen zusammenhält“

Noch bevor der symbolische Spendenscheck unter großem Applaus präsentiert wird, bedankt sich Aktionsleiter Chris Mertl bei allen, die die Aktion 100 000 in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Ein Teil des Geldes sei bereits an Bedürftige weitergegeben worden, der Löwenanteil werde demnächst an soziale Einrichtungen übergeben. „Es ist schön, wie die Region Ulm/Neu-Ulm beim Helfen zusammenhält“, betont er. Der Ulmer OB Martin Ansbacher, Schirmherr der Aktion 100 000 und Ulmer helft, bezeichnet die Aktion 100 000 als „seit über 50 Jahren gelebte bürgerschaftliche Solidarität“, die seit ihrer Gründung insgesamt 22 Millionen Euro eingespielt habe.

Die Aktion 100 000 und Ulmer helft ist der Beweis dafür, was man erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Ob von Privatpersonen oder Firmen, von Vereinen oder Künstlern: Die Bereitschaft, etwas für den guten Zweck zu tun, war auch in der 54. Spendenrunde der Benefiz-Initiative enorm. „Von privater Seite ist ungeheuer viel Engagement gekommen. Man kann sie als stabilste Säule in unserem Konstrukt bezeichnen. Aber auch die treuen Firmenspender sind unverzichtbar“, resümiert Aktionsleiter Chris Mertl. Jeder habe gegeben, was er könne. So seien auf dem Konto Einnahmen vom Ein-Cent-Betrag bis zur fünfstelligen Summe eingegangen. Doch gerade die vielen kleineren Beiträge machten aus, dass unter dem Strich ein beeindruckendes Ergebnis stehe.

Daimler Buses mit größter Einzelspende: 95.000 Euro

Ein herausragender Beitrag kam von der Belegschaft und Geschäftsführung von Daimler Buses. Sie bescherten der Aktion 100 000 kurz vor Weihnachten mit 95.000 Euro die wohl größte Firmenspende in der Geschichte der Aktion. Vorbildlich auch die Milchwerke Schwaben, die aus dem Erlös ihrer Weihnachtsbutter-Aktion – zehn Cent pro verkauftem Päckchen gingen an den guten Zweck – beeindruckende 32.500 Euro der Aktion 100 000 und Ulmer helft widmeten. Der Serviceclub Round Table RT 93 war der Weihnachtsbutter mit seinem Advents-Los-Kalender auf den Fersen:  Er konnte durch den Verkauf des Vorweihnachts-Schlagers 25.000 Euro beisteuern.

Rund 15.000 Menschen bei Benefiz-Terminen

Das Spektrum der Veranstaltungen zugunsten der Aktion 100 000 ist groß. Es reicht vom Baumschneide-Kurs im Autohaus über das Konzert-Frühstück und den Massagetag bis zum Vortrag über das Blauhöhlensystem. In der 54. Spendenrunde haben insgesamt rund 15.000 Menschen das Angebot an etwa 50 Benefiz-Terminen in Ulm, Neu-Ulm und drumherum wahrgenommen und dabei auch noch Gutes getan. Auch in den nächsten Wochen ist noch einiges geboten. Mehr unter www.aktion100000.de

„Wir hatten eine richtig starke Versteigerung“, blickt Chris Mertl auf den überaus beliebten Aktions-Groß-Event kurz vor dem ersten Advent zurück. Auktionatorin Susanne Rothfuß-Wamsler hatte in einem zehnstündigen Nonstop-Kraftakt im Kornhaus Lose im Wert von rund 91.000 Euro verklopft. Mit den Einnahmen des Nachverkaufs knackte die Auktion einen Tag später dann sogar die 100 000-Euro-Marke. Die Kids-Time, eine Auktion vor der Hauptauktion, bei der Kinder mitbieten können, sei gut angenommen worden. In der kommenden, 55. Benefizsaison, wird die Versteigerung am Samstag, 29. November, sein. Auch eine Kids-Time ist wieder geplant. Nach dem Benefiz ist vor dem Benefiz.

Aktion 100 000 und Ulmer helft

Die Benefizaktion gibt es seit 1971. Träger sind die SÜDWEST PRESSE und die Stadt Ulm. Unterstützt werden Menschen in Not sowie sozial-karitative Einrichtungen im Verbreitungsgebiet der SÜDWEST PRESSE bei ihrer Arbeit.

Im vergangenen Aktionszeitraum 2023/2024 kam ein Rekordergebnis von 1.300.000 Euro zusammen. Insgesamt hat die Aktion seit ihrem Bestehen Spenden in Höhe von 21.901.013 Euro eingesammelt.

Die Spendenkonten sind:

  • Bei der Volksbank Ulm-Biberach: IBAN DE79 6309 0100 0002 3640 18
  • Bei der Sparkasse Ulm: DE47 6305 0000 0000 1000 03
  • Bei der BW-Bank: DE05 6005 0101 7439 5013 93