Kundgebung in Ulm: Gönner, Kemmer, Emmerich sprechen auf Demo gegen AfD

Auf der Kundgebung wird Alt-OB Ivo Gönner (Mitte) sprechen, außerdem Marcel Emmerich und Martin Rivoir (links) sowie Ronja Kemmer und Peter Langer.
Volkmar Könneke (2), SPD, DBT, Thomas B. JonesDie Veranstalter rechnen mit einem starken, breiten Zeichen aus der Ulmer Bürgerschaft: Am Samstag, 15.30 Uhr, findet auf dem Münsterplatz eine Kundgebung „gemeinsam gegen Hass und Hetze der AfD“ statt.
Die überparteiliche Kundgebung wird vom Ring politischer Jugend organisiert, in dem die Jugendverbände der demokratischen Parteien zusammengeschlossen sind: In Ulm sind Junge Union, Jusos, Junge Liberale und Grüne Jugend aktiv dabei.
Drei Abgeordnete sprechen auf dem Münsterplatz
Das Wort ergreifen werden dabei Alt-OB Ivo Gönner und der ehemalige Leiter des Europa-Büros, Peter Langer, zudem etliche Ulmer Mandatsträger, so die CDU-Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer, der Grünen-Bundestagsabgeordnete Marcel Emmerich und der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Rivoir.
Beiträge kommen auch von einer Sprecherin der Seebrücke und der DGB-Jugend. Für den Ring politischer Jugend treten Ella Oswald (Grüne Jugend) und Gordian Schwarz (Junge Union) ans Mikrophon.
Es war geplant, dass auch eine Band spielt, aber aufgrund des erwarteten Andrangs wäre das am Samstagnachmittag zeitlich so kurz nach dem Wochenmarkt organisatorisch nicht möglich gewesen.
Zum Hintergrund der Kundgebung: Kürzlich hatte das Recherche-Netzwerk Correctiv über ein Geheimtreffen von AfD-Politikern, rechtsextremen Netzwerkern und Unternehmern berichtet, bei dem ein Masterplan zur „Remigration“ vorgestellt wurde: ein Plan zur Vertreibung auch von deutschen Staatsbürgern mit Migrationshintergrund. Das führt in diesem Tagen deutschlandweit vermehrt zu Anti-Rechts-Demonstrationen.

