Legoland Günzburg
: Nach schwerem Unfall – Achterbahn „Feuerdrache“ fährt wieder

Die technischen Prüfungen sind abgeschlossen, der Betrieb ist wieder freigegeben: Seit Donnerstag, 6. Oktober, fährt die Achterbahn Feuerdrache im Günzburger Legoland wieder.
Von
Stefan Czernin
Günzburg
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Wieder in Betrieb: der „Feuerdrache“ im Günzburger Legoland.

Christian Colista, Legoland

In der Achterbahn „Feuerdrache“ waren zwei Züge aufeinandergefahren, der Unfall löste einen Großeinsatz aus. Die Polizei und Gutachter untersuchten den Fall.

Achterbahn im Legoland Günzburg darf wieder fahren

Am 9. September haben die ermittelnden Behörden nach Abschluss der technischen Prüfungen durch die Dekra die Feuerdrachen-Achterbahn wieder freigegeben. Der Tüv hat nach der Freigabe die technischen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkte sowie die Reparaturarbeiten des Fahrgeschäfts überprüft und abgenommen und damit bestätigt, dass die Bahn wieder in Betrieb genommen werden kann. Das teilt das Legoland Günzburg mit.

„Wir freuen uns, dass mit diesen abschließenden Checks der Feuerdrache den Gästen ab heute – Donnerstag, 6. Oktober – wieder für Fahrten zur Verfügung steht“, so eine Mitteilung des Legolands. „Dies wird auch die zahlreichen Besucher freuen, die bei uns regelmäßig nachgefragt haben, wann der Feuerdrache wieder fährt.“

31 Verletzte bei schwerem Unfall am 11. August

Am 11. August war ein Zug der Achterbahn „Feuerdrache“ auf einen vorausfahrenden Zug aufgefahren. Dadurch wurden 31 Menschen verletzt, einer davon schwer. Sachverständige waren danach immer wieder vor Ort, um der Unfallursache auf die Spur zu kommen, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen weiter.

Achterbahnen und Fahrgeschäfte in Deutschland werden streng geprüft

Die sicherheitstechnischen Vorschriften für Fahrgeschäfte in Deutschland sind streng. Die Anlagen werden nicht nur vor der Inbetriebnahme komplett durchgecheckt, sondern danach regelmäßig erneut kontrolliert. Zuständig dafür ist in der Regel der TÜV.