Landratswahl 2024 Neu-Ulm: Treu oder Eisenkolb – Vöhringen stimmt für CSUlerin

Neuer Landrat oder neue Landrätin? Joachim Eisenkolb forderte am 28.1.2024 Eva Treu heraus.
Volkmar Könneke, Collage: BeFunkyDie Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Neu-Ulm hatten die Wahl: Bleibt der Chefsessel im Landratsamt in den Händen der CSU? Oder wird erstmals seit 1973 eine andere Partei den Landrat stellen? Das entschied sich am Sonntag, 28. Januar, bei der Landrats-Stichwahl. Eva Treu (CSU) trat gegen Joachim Eisenkolb (Freie Wähler) an – das Ergebnis aus Vöhringen finden Sie hier.
Drei Kandidaten schieden im ersten Wahlgang aus
Um die Nachfolge von Thorsten Freudenberger hatten sich fünf Kandidaten bemüht. Daniel Fürst (SPD), Wolfgang Dröse (AfD) und Ludwig Ott (Bündnis 90/Die Grünen) schieden nach dem ersten Wahlgang aus dem Rennen aus. Treu, die seit 2020 im Stadt- und im Kreistag von Neu-Ulm für die Junge Union sitzt, erhielt am 14. Januar 41,1 Prozent der gültigen Stimmen und verfehlte damit die absolute Mehrheit. Eisenkolb, Bürgermeister der Gemeinde Elchingen, gelang mit 17,9 Prozent der Einzug in die Stichwahl. Somit kam es zum Duell zwischen der 30-jährigen Eva Treu und dem 56-jährigen Joachim Eisenkolb).
Ergebnis der Landrats-Stichwahl in Vöhringen
Landratswahlen sind Kommunalwahlen. Deshalb waren nicht nur deutsche Staatsangehörige, sondern auch Bürgerinnen und Bürger anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wahlberechtigt. Zumindest dann, wenn sie volljährig waren und seit mindestens zwei Monaten im Wahlkreis ihren Lebensmittelschwerpunkt hatten.
In Vöhringen gab es bei der Landratswahl rund 10.500 Wahlberechtigte – und damit sogar etwas weniger als in Weißenhorn. Sie konnten am Wahlsonntag von 8 bis 18 Uhr in einem der Wahllokale ihre Stimme abgeben. Auch eine zuvor beantragte Briefwahl war möglich.
Die Wahlbeteiligung in Vöhringen lag am 28. Januar bei 27,7 Prozent. Wie auch im Landkreis erhielt Eva Treu eine Mehrheit. Es entfielen 1945 Stimmen für sie. 914 Vöhringerinnen und Vöhringer machten ihr Kreuz bei Joachim Eisenkolb.

