Bundestagswahl 2025
: Hohe Wahlbeteiligung in Römerstein

Michael Donth von der CDU bleibt der beliebteste Direktkandidat in seiner Heimatgemeinde. Deutliche Gewinne verzeichnet aber auch hier die AfD, während die Ampelparteien abgestraft werden.
Von
Karolin Müller
Römerstein
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Bundestagswahl

Der Bundestag wurde vorzeitig neu gewählt. Wie bundesweit lag auch in Römerstein die Wahlbeteiligung mit 90 Prozent höher als bei den vergangene Wahlen.

Karolin Müller
  • Bundestagswahl am 23. Februar 2025 in Römerstein.
  • Frühere Wahlen als geplant, neuer Bundeskanzler erwartet.
  • Wahlrechtsreform reduziert Bundestag, weniger Überhangmandate.
  • Ergebnisse in Römerstein folgen, sobald verfügbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Früher, als ursprünglich geplant, wurde der Bundestag neu gewählt. Knapp über 90 Prozent der Römersteiner Bürgerinnen und Bürger gaben ihre Stimmen ab. Mit gut 45,2 Prozent ist auch hier die CDU klarer Gewinner. Die Partei konnte im Vergleich zur Bundestagswahl 2021 sogar fast zehn Prozent mehr erzielen. Minimal zulegen konnte auch der ehemalige Römersteiner Bürgermeister Michael Donth. Der Direktkandidat der CDU erhielt 55,2 Prozent der Wählerstimmen, und damit knapp zwei Prozent mehr als vor drei Jahren.

Prozentual gesehen ist allerdings auch in Römerstein die AfD die Partei mit den meisten Stimmgewinnen. Mit einem deutlichen Plus von mehr als zwölf Prozent kommt sie auf über 24,1 Prozent. Dahingegen werden auch die Ampelparteien von den Römersteiner Bürgerinnen und Bürgern abgestraft: Die SPD kommt nur noch auf gut 7,3 Prozent (2021: 15,5 Prozent), die Grüne auf knapp 6,8 Prozent (2021: 10,1 Prozent) und die FDP auf etwa 6,9 Prozent (2021: 18,16 Prozent).

Mit knapp vier Prozent bleibt das BSW in Römerstein unter der Fünf-Prozent-Marke. Auch die Linke schafft es in der Albgemeinde lediglich auf 3,9 Prozent, legt aber im Vergleich zu 2021 um zwei Prozent zu.

Die Erststimmen verteilen sich in Römerstein ähnlich wie die Zweitstimmen. Auf Platz zwei landet mit 20,2 Prozent Rudolf Grams von der AfD. Sebastian Weigle bekommt mit 183 Stimmen nur minimal mehr Zuspruch in Römerstein als der FDP-Direktkandidat Pascal Kober (178 Stimmen). Für die Region spielt allerdings die Wahlrechtsreform zur Verkleinerung des Bundestags eine große Rolle. Weil es keine Überhangmandate mehr gibt, werden einige Politikerinnen und Politiker nach den Neuwahlen nicht mehr den Sprung ins Parlament schaffen, obwohl sie ihren Wahlkreis gewonnen haben.

Ergebnis in Römerstein