
Psychische Krankheiten sind nicht nur schwere Belastungen für die Betroffenen, sondern oft auch für ihre Angehörigen.
Oliver Killig/dpa-tmn/dpaSchizophrene Frau fällt durch Lücken im System
8. April 2026
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
in den vergangenen sieben Tagen haben uns einige menschliche Schicksale erreicht – von einem tragischen familiären Verlust über das Leben mit einer schweren psychischen Krankheit bis hin zum unermüdlichen Kampf eines Vaters für seine Tochter. Dieser Newsletter ist also besonders berührend – hat aber auch ein paar leichtere Stoffe zu bieten.
Schizophren – und niemand kann helfen
Natalia, die 54-jährige Tochter von Violetta Brauer (75) leidet unter paranoider Schizophrenie. Da sie nicht für sich selbst sorgen kann, versucht ihre Mutter alles, um ihr zu helfen. Doch sie läuft gegen eine Wand – nicht nur bei Natalia, die ihre Krankheit nicht einsieht, sondern auch bei Behörden und Gerichten. Denn Lücken in der Rechtsprechung verhindern bislang, dass sie oder andere ihre Tochter betreuen dürfen. Wo diese Lücken sind und wie ein bedürftiger Mensch so außerhalb des Systems landen kann, lesen Sie hier.
Abschied von Daniela Pascu: Die Gemeinde hält zusammen
Vergangene Woche erzählten wir Ihnen die tragische Geschichte von Daniela Pascu. Die 47-jährige Frau aus Blaufelden lag nach einer schweren Krebserkrankung und einer langen Operation im Koma – Kollegen, Chefin, Angehörige und Freunde unterstützten ihre Familie. Nun gibt es ein trauriges Update: Pascu ist im Krankenhaus verstorben und hinterlässt ihren Ehemann und zwei Kinder. Warum es für die Hinterbliebenen dank vieler großzügiger Bürger bei all der Trauer dennoch auch noch eine gute Nachricht gibt, haben wir hier aufgeschrieben.
Bewahren Sie sich Ihren Optimismus!
Ihre Redaktion der Südwest Presse.





