Landtagswahl
: Würth rechnet mit Aus der FDP im Südwesten

Reinhold Würth sieht für die FDP im Südwesten schwarz: Warum der Milliardär selbst als ehemaliger Fan nicht mehr an die Liberalen glaubt – und wem er jetzt das Amt des Ministerpräsidenten gönnt.
Von
dpa
Künzelsau
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Reinhold Würth prophezeit das Ende der FDP.

Bernd Weißbrod/dpa
- Ex-FDP-Mitglied Reinhold Würth sagt das Ende der FDP voraus. - Er gibt der FDP seine Stimme nicht – Gefahr, sie wäre „verloren“. - Würth erwartet Machtwechsel in Stuttgart: künftig Schwarz-Grün. - Als Ministerpräsident wünscht er sich CDU-Politiker Manuel Hagel. - Umfragen vor der Wahl am 8. März: CDU vor Grünen, FDP bangt um Einzug.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Unternehmer Reinhold Würth, ehemals FDP-Mitglied, rechnet damit, dass die Liberalen komplett in der Bedeutungslosigkeit versinken. „Ich nehme an, dass die FDP verschwinden wird, in Stuttgart wie im Bund“, sagte Würth dem Magazin „Focus“. Der 90-Jährige weiter: „Ich war immer Wechselwähler und würde in der gegenwärtigen Situation gern der FDP meine Stimme geben. Aber da ist eben die Gefahr groß, dass sie dann verloren ist.» 

Machtwechsel erwartet

Auf die Frage, ob die Liberalen dann nicht aus dem Stuttgarter Landtag flögen, wenn alle Sympathisanten so denken, antwortete der Milliardär: „Dann ist das halt so.“ Als Ministerpräsident wünscht er sich den CDU-Politiker Manuel Hagel. Würth erwartet einen Machtwechsel in Stuttgart. Bislang habe Grün-Schwarz unter dem großartigen grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) regiert. „Das wird künftig wahrscheinlich Schwarz-Grün. Und diesen Wechsel fände ich auch mal gut“, sagte der Unternehmer, der in Künzelsau (Hohenlohekreis) einen Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik aufgebaut hat

Jüngste Umfragen vor der Landtagswahl am 8. März sehen die CDU im Südwesten einige Prozentpunkte vor den Grünen, gefolgt von der AfD. Die FDP hingegen muss um den Einzug in das Parlament bangen.

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