Landtagswahl BW 2026
: Wen soll ich wählen? Der „Party-Check“ hilft

Unser Wahlhilfe-Tool hilft bei der Entscheidung für die Landtagswahl. Anders als etwa der „Wahl-O-Mat“ basiert sie auf wissenschaftlichen Einschätzungen.
Von
David Hahn
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
Am Sonntag (14.03.2021) hatten die Ehinger bei der Landtagswahl BW die Wahl: Wer erhält für Wahlkreis 65 einen Sitz im Landtag? Das sind die Ergebnisse aus Ehingen. (Symbolbild)

ARCHIV - Ein Mann wirft am 15.10.2017 in einer Grundschule in Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen) seinen Stimmzettel für die Landtagswahl in Niedersachsen in eine Wahlurne. In Nordhessen müssen fast 1000 Wahlberechtigte wegen einer vermeintlichen Scherzfrage noch einmal ihre Stimme zur Bürgermeisterwahl in Bad Karlshafen abgeben. (zu dpa «Nach Panne im Wahllokal: Zweite Abstimmung für neuen Bürgermeister» vom 03.11.2017) Foto: Silas Stein/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Unser Wahlhilfe-Tool „Party-Check“ hilft Ihnen, sich in der politischen Landschaft vor der Landtagswahl 2026 zu verorten.

Silas Stein, dpa

Am 8. März 2026 findet die Landtagswahl in Baden-Württemberg statt. Unser Wahlhilfe-Tool „Party-Check“ unterstützt Sie bei der Einschätzung, welche Partei mit Ihren Wünschen und Ansichten am stärksten übereinstimmt.

Hier geht es zum exklusiven Wahlhilfe-Tool „Party-Check“.

Landtagswahl BW 2026: Alternative zum Wahl-O-Mat

Das Tool „Party-Check“ wurde unserer Zeitung exklusiv für die Landtagswahl zur Verfügung gestellt – von Politikwissenschaftlern, unter der Leitung von Forschern der Uni Potsdam. Dutzende Wissenschaftler haben dafür die Parteien und ihre Positionen anhand ihrer Wahlprogramme und öffentlichen Äußerungen eingeschätzt.

„Party-Check“: So funktioniert unser Wahlhilfe-Tool

Der „Party-Check“ gleicht Ihre persönlichen Einstellungen damit ab. So kommen Sie in wenigen Minuten zu Ihrem Ergebnis – völlig anonym und ohne Anmeldung.

Hier geht es zum exklusiven Wahlhilfe-Tool „Party-Check“.

Das Tool funktioniert ähnlich wie der „Wahl-O-Mat“, basiert aber streng auf wissenschaftlichen Einschätzungen zu 16 politischen Streitfragen, etwa: Wie positionieren Sie sich zum Verbrenner-Aus? Was halten Sie von der „Stadtbild“-Debatte? Sind Sie für oder gegen Gendersprache? Sprechen Sie sich für stärkere Kriminalitätsbekämpfung aus oder eher für den Erhalt bürgerlicher Freiheiten? Soll Kinderbetreuung steuerfinanziert sein oder ohne staatliche Zuschüsse auskommen?

Bei der Suche nach einer bevorzugten Partei dürften nur wenige Wahlberechtigte alle Wahlprogramme durchlesen. Schließlich kandidieren am 8. März mehr als zwanzig Parteien, sieben davon haben laut Umfragen realistische Chancen auf einen Einzug in den Landtag.

Wer steckt hinter dem „Party-Check“?

Das Tool „Party-Check“ basiert auf der seit vielen Jahren auf Bundes- und Länderebene etablierten Praxis der „Expert Surveys“. Dutzende Politikwissenschaftler bewerten dafür die Wahlprogramme der Parteien, in diesem Fall für die Landtagswahl 2026. Berücksichtigt wurden alle Parteien, die bereits im Landtag vertreten sind oder realistische Chancen auf den Einzug haben.

Der „Party-Check“ hilft Ihnen also auf jeden Fall dabei, die Parteien besser zu verstehen, für die Sie Ihre Zweitstimme vergeben können. Eine Zweitstimme kann bei dieser Landtagswahl erstmals vergeben werden – zusätzlich zur Erststimme für die in den Wahlkreisen kandidierenden Direktkandidaten.