Die SWP-Redaktion empfiehlt: Taylor Swift-Songs im Bundestag – und weitere Geschichten der Woche
Holocaust, Antisemitismus, Nahostkonflikt – damit würden Juden meist als erstes assoziiert, sagt die Berliner Autorin Mirna Funk. Das würde sie aber gerne ändern. Mit ihrem neuen Buch „Von Juden lernen“ möchte die 42-Jährige einen Beitrag dazu leisten. Das Judentum sei schließlich mehr als sechs Millionen ermordete Menschen, sagt sie.
Warum viele Menschen heutzutage keine Ahnung vom Judentum haben, liegt laut Funk daran, dass die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs beim Holocaust gestoppt habe. „Darüber hinaus findet keine Auseinandersetzung mit jüdischer Kultur statt“, sagt sie im Interview. Von welchen jüdischen Prinzipien wir lernen können und warum sie trotz des aktuellen Gaza-Krieges bewusst wiederholt nach Israel reist, erfahren Sie in diesem Artikel [als kostenlose Leseprobe für Sie freigeschaltet].

Juden seien Jahrtausende lang unterdrückt und verfolgt worden. Dennoch hätten sie immer einen Weg gefunden, zu wirken, sagt die Autorin und Journalistin Mirna Funk.
Christoph Soeder/dpa
Tobias Macziol hatte sich ein Ziel gesetzt: die Stadt Queenstown auf der Südinsel von Neuseeland. Wie er dort hinkommen möchte, war dem Blausteiner auch klar. Nämlich zu Fuß über den berühmten Fernwanderweg Te Araroa-Trail in Neuseeland. Und er schaffte es. Insgesamt wanderte er 2.700 Kilometer in 78 Tagen.
„Das ist manchmal schon krass. Der Trail fordert alles“, erzählt der 45-Jährige im Telefon-Interview. „Aber es ist ein Erlebnis, das ich niemals vergessen werde. Diese Natur hier, die Berge, das Meer, die Wälder, das können wir uns in Europa alles gar nicht vorstellen.“ Manchmal sei er tagelang an keinem Menschen und auch an keinem Einkaufsladen vorbeigekommen. Wie er sich auf solche Phasen vorbereitete und wie viele Kilometer er am Tag zurückgelegt hat, lesen Sie hier.

Tobias Macziol bei seiner Wanderung in Neuseeland.
PrivatTaylor Swift wird im Bundestag zitiert
Wenn eine weiß, wie man mit einem Hit auf den Sozialen Medien viral geht, dann ist das wohl die US-Sängerin Taylor Swift. Den Hype um den 34-jährigen Star hat sich nun auch die Ulmer Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer (CDU) zunutze gemacht. Um ihre Inhalte auf der Plattform TikTok an jüngere Menschen heranzutragen, hat sie sich einen klugen und erfolgreichen Trick überlegt: Kemmer zitierte in ihrer Rede Taylor Swift!
Das Video von Ronja Kemmer feat. Taylor Swift ging auf TikTok dann tatsächlich viral. Mit 55.000 Aufrufen war das Swift-Video weitaus erfolgreicher, als die restlichen Videos der Politikerin. Die erreichen meist zwischen 1000 und 2000 Klicks. Wie Kemmer es schaffte, Swift-Zitaten in ihre Bundestagsrede zu integrieren, erfahren Sie hier.


