Streiks bei Lufthansa aktuell: Diese Flughäfen sind am Donnerstag von Streiks betroffen

Am Donnerstag, den 14.03.2024 kommt es bei der Lufthansa erneut zu Streiks.
Lando Hass/dpaNach dem Streik ist vor dem Streik. Nach dem Ausstand des Boden– und Kabinenpersonals ist bei der Lufthansa auch das Sicherheitspersonal zu Streiks aufgerufen. Passagiere von Lufthansa müssen deswegen in den kommenden Tagen auch weiterhin die Flugpläne genau verfolgen. Wann und wo drohen jetzt die nächsten Streiks bei Lufthansa?
Lufthansa: Welche Flughäfen sind von Streiks betroffen?
Die Streikwelle in Deutschland reißt nicht ab: Im Tarifstreit zwischen Verdi und der Arbeitgeberseite für die Beschäftigten in der Luftsicherheit hat die Gewerkschaft erneut zu Streiks aufgerufen. Von dem ganztägigen Streik des Sicherheitspersonals seien am Donnerstag die Flughäfen Karlsruhe/Baden Baden, Köln, Berlin, Hamburg und Stuttgart betroffen, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft mit. Sie erhöht damit den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 25.000 Beschäftigten der Branche.
Donnerstag: Sicherheitspersonal zu Streiks aufgerufen
Die Beschäftigten der Luftsicherheit sind in der Fluggastkontrolle, in der Personen– und Warenkontrolle, in der Frachtkontrolle und in Servicebereichen tätig. In bisher fünf Runden wurde keine Einigung zwischen den Tarifparteien erzielt — die nächste Verhandlungsrunde findet am 20. März statt.
Mit Blick auf die nächste Runde teilte Verdi am Dienstag mit, der Arbeitgeber müsse „endlich ein deutlich verbessertes einigungsfähiges Angebot“ vorlegen. So könnten die Streiks noch abgewendet werden. Das zuletzt präsentierte Angebot sei zwar verbessert, „aber weiter unzureichend“ gewesen.
Weitere Streiks möglich
Im Luftverkehr in Deutschland ist dies nur eine von mehreren Tarifauseinandersetzungen derzeit. Die meisten betreffen die Lufthansa und ihre Passagiere. Ungelöst ist unter anderem der Konflikt mit Verdi beim Lufthansa–Bodenpersonal und mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo beim Kabinenpersonal.
(Mit Material der dpa und AFP)


