„Wie kann man so wenig Respekt haben?“
: Kim Virginia löscht alle Statement-Videos zur angeblichen Totgeburt

Nach Tagen voller emotionaler Reaktionen und anhaltender Kritik hat Kim Virginia ihre ausführlichen Videos zum Verlust ihres Babys wieder gelöscht. Ihre Community rätselt nun: Warum zieht sie sich zurück – und was bedeutet das für die Glaubwürdigkeit ihrer Geschichte?
Von
Judith Müller
Dubai
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Kim Virginia hat ihre Statement-Videos wieder gelöscht. Was ist der Grund?

Kim Virginia hat ihre Statement-Videos wieder gelöscht. Was ist der Grund?

Instagram @kimvirginiaa

Noch vor wenigen Tagen sorgte Kim Virginia Hartung mit einem längeren Statement auf Instagram für Schlagzeilen: In fünf Reels mit einer Gesamtlänge von 46 Minuten sprach sie über ihre angebliche Schwangerschaft, die Stillgeburt und die Vorwürfe, alles nur inszeniert zu haben. Es war das erste Mal, dass sie sich so offen äußerte – doch wer heute ihr Profil aufruft, stellt fest: Die Videos sind verschwunden. Kim hat sie gelöscht.

Was bleibt, sind die emotionalen Babybauchfotos am Strand, die sie zeitgleich veröffentlichte. Auf den Bildern ist ein kleiner Bauchansatz zu sehen, sie und Ex-Partner Nikola Glumac wirken vertraut, verliebt, glücklich – offensichtlich Aufnahmen aus einer besseren Zeit. Mit diesen Bildern wollte Kim offenbar endgültig beweisen, dass ihre Schwangerschaft real war. Doch die Reaktionen fielen gemischt aus.

Kritik, Tränen und Enttäuschung: Kim zeigt sich emotional

In den Tagen nach der Veröffentlichung der Bilder und Videos zeigte sich Kim zunächst gefasst, reagierte überlegt auf Kritik. Doch in einer Instagram-Story konnte sie ihre Emotionen dann nicht mehr zurückhalten.
„Ich gucke mir gerade diese Kommentarspalten an. Was ist mit der Menschheit los?“, fragt sie unter Tränen. Der Hass und die Zweifel scheinen sie tief zu treffen.
„Wie kann man so wenig Respekt haben vor einem verstorbenen unschuldigen Kind? Ihr solltet euch schämen. Das ist krank. Das ist komplett krank.“

Ob diese emotionale Reaktion auch zu ihrer Entscheidung geführt hat, die Videos wieder zu löschen, bleibt unklar. Offiziell äußerte sich Kim bisher nicht zu ihrem Rückzug.

Zweifel bleiben – auch nach Babybauchfoto und Videos

Die Situation rund um Kim Virginia bleibt weiterhin undurchsichtig. Ihre Schwangerschaft hatte sie im Februar bekannt gegeben – gemeinsam mit Nikola Glumac. Doch viele ihrer Follower zeigten sich von Anfang an skeptisch. Eindeutige medizinische Nachweise, Ultraschallbilder oder andere „Beweise“ wurden nie veröffentlicht. Auch der Verlust des Kindes wurde nicht von Kim selbst öffentlich gemacht, sondern zunächst von Nikola – was bei Kim für Enttäuschung und Wut sorgte.

Dass sie nun ihre detaillierten Aussagen zur mutmaßlichen Totgeburt wieder entfernt hat, wirft neue Fragen auf. Hat sie den Druck der öffentlichen Diskussion unterschätzt? Bereut sie ihre Worte? Oder will sie sich einfach wieder ein Stück ihrer Privatsphäre zurückholen?

Keine Klarheit – dafür noch mehr Spekulationen

Die gelöschten Videos bringen erneut Unruhe in ein ohnehin schon sensibles Thema. Obwohl Kim in ihren Videos und Beiträgen betonte, wie viel ihr ihr Kind bedeutet habe – sie gaben ihm sogar den Namen „Amalia“ –, bleiben viele Fragen unbeantwortet. Und mit dem Rückzug der Clips wird es für ihre Community noch schwieriger, ihr zu glauben oder sie zu verstehen.

Fakt ist: Die Fronten im Netz sind verhärtet. Während einige ihrer Follower Kim nach wie vor glauben und ihr Mitgefühl zeigen, fordern andere weiterhin klare Beweise – und werfen ihr bewusste Täuschung vor. Die gelöschten Videos liefern nun neue Nahrung für diese Zweifel.