ZERV – Zeit der Abrechnung: Wann laufen die Folgen 5 und 6 im Ersten?

Darsteller, Mediathek, Handlung – alle Infos zur ARD-Serie „ZERV – Zeit der Abrechnung“ im Überblick.
ARD/Merav MaroodyShowdown bei „ZERV – Zeit der Abrechnung“: Am Donnerstag, 24.02.2022, geht die ARD-Serie mit den letzten beiden Folgen zu Ende. Das historische Krimi-Drama handelt von der Sondereinheit „ZERV“ – die größte SoKo der Kriminalpolizei in der Geschichte der BRD, das die kapitalen Verbrechen aus der Zeit der DDR und der Wende aufklären soll. Im Fokus stehen dabei vor allem die von Nadja Uhl und Fabian Hinrichs gespielten Kommissare Karo Schubert und Peter Simon.
- Wann laufen die Folgen 5 und 6 im TV?
- Wann sind sie als Stream verfügbar?
- Was ist die Handlung?
- Wie ist die Kritik zur Serie?
- Welche Schauspieler sind dabei?
Alle Infos rund um Sendetermine, Sendezeit, Mediathek, Handlung, Trailer, Kritik, Besetzung und Drehorte erfahrt ihr in diesem Artikel.
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Sendetermine und Sendezeit
Die Folgen der Serie werden jeweils als Doppelfolge an drei aufeinanderfolgenden Abenden gezeigt. Der Startschuss fällt am Dienstag, 22.02.2022 zur Primetime im Ersten.
Die Sendetermine und Sendezeit im Überblick:
- Folge 1 und 2: Dienstag, 22.02.2022, ab 20:15 Uhr
- Folge 3 und 4: Mittwoch, 23.02.2022, ab 20:15 Uhr
- Folge 5 und 6: Donnerstag, 24.02.2022, ab 20:15 Uhr
(Änderung der Sendezeit durch eine Ukraine-Sondersendung möglich)
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: ARD Mediathek
Wer nicht bis zur ARD-Ausstrahlung warten möchte, hat Glück, denn es gilt online first: Alle Folgen der Serie sind bereits eine Woche vorher – also seit dem 15. Februar 2022 – in der ARD-Mediathek verfügbar. Dort könnt ihr sie im Nachhinein auch noch als Wiederholungstreamen.
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Wiederholung
Wer die Erstaustrahlung verpasst, kann sich die Folgen auch nachträglich noch einmal als Wiederholung im TV ansehen.
Die Sendetermine und Sendezeit im Überblick:
- Folge 1: Mittwoch, 23.02.2022, um 00:25 Uhr
- Folge 2: Mittwoch, 23.02.2022, um 01:15 Uhr
- Folge 3: Donnerstag, 24.02.2022, um 00:35 Uhr
- Folge 4: Donnerstag, 24.02.2022, um 01:25 Uhr
- Folge 5: Freitag, 25.02.2022, um 00:45 Uhr
- Folge 6: Freitag, 25.02.2022, um 01:35 Uhr
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Handlung und Trailer
Karo Schubert hat sich im Jahr 1991 im wiedervereinten Deutschland eine Stellung als Kriminalhauptkommissarin erkämpft. Im Zuge dessen begegnet sie zum ersten Mal dem West-Kommissar Peter Simon aus der Sondereinheit „ZERV“. Beide ermitteln im Mordfall eines hohen Mitarbeiters des Abrüstungsministeriums und brauchen dafür Unterstützung von den Ostkollegen. Schnell sind Karo Schubert und Peter Simon in Machenschaften verstrickt, die grenzüberschreitend waren. Es geht um illegale Waffengeschäfte, um nicht vollzogene Abrüstung und um politisches Unrecht.
Einen ersten Eindruck von „ZERV“ bekommt ihr im Trailer zur Serie.
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Kritik zur ARD-Serie
Wie ist „ZERV – Zeit der Abrechnung“? Lohnt sich das Einschalten? Jan Freitag von „DWDL“ lobt ganz klar die Besetzung der Mini-Serie: Es sei „das Glück (oder Kalkül) dieser sehenswerten Produktion aus der Fernsehblockbuster-Schmiede Wiedemann & Berg, ihre Hauptfiguren so klug besetzt zu haben“ schreibt er in seiner Kritik. Markus Ehrenberg vom „Tagesspiegel“ kann da nur zustimmen, nennt die Produktion insgesamt „alles in allem ein ambitionierter Geschichtenritt“. Thomas Gehringer von „tittelbach.tv“ hat ebenfalls viel Positives über „ZERV“ zu sagen. „Regisseur Dustin Loose inszeniert das spannende Drehbuch mit Sinn für die tragikomischen Seiten deutsch-deutscher Konfrontation, die Montage überzeugt mit viel Gefühl für Rhythmus und Tempowechsel“, so der Journalist. „ZERV“ sei auch dank Musik, Ausstattung und Kostümen eine unterhaltsame Zeitreise in die 1990er Jahre.
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Folgen im Episodenguide
Die Serie umfasst insgesamt sechs Folgen, die an drei Abenden als Doppelfolge ausgestrahlt werden. Was in den einzelnen Episoden passiert, erfahrt ihr hier.
Folge 1: „Andere Zeiten“
Nicht lange nachdem die „ZERV“, Zentrale Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität, ihre Arbeit aufnimmt, gibt es den ersten Toten: Matthias Trockland, mitverantwortlich für die Auflösung der NVA in der wiedervereinigten BRD, wird tot in seinem Garten aufgefunden. Im Mordfall ermitteln sollen der Kommissar aus Westdeutschland, Peter Simon, und Karo Schubert, die in der Mordkommission in Ost-Berlin arbeitet. Für beide schwer zu verdauen, denn ihre Arbeitsweisen unterscheiden sich erheblich. Und schon gibt es Unstimmigkeiten: Karo geht davon aus, dass Trockland ermordet wurde, Peter hingegen behauptet es sei Suizid. Doch was verbirgt sich hinter den Geschäften des Ermordeten?
Folge 2: „In Deckung“
Ist Trockland illegalen Waffengeschäften auf die Spur gekommen ist? Peter Simon und seine Mitarbeiter bewachen das mit Peilsendern versehene Kriegsgerät, weil sie den Waffenhändlern ebenfalls auf die Spur kommen wollen. Doch Karo Schubert verbindet etwas Persönliches mit dem Fall und das passt Simon gar nicht: Gärster kennt Karos Vater aus KoKo-Zeiten und Karos Mutter hatte mit Trockland ein Liebesverhältnis. Die Ermittlerin aus dem Osten macht eine grausige Entdeckung: Ihr Vater kam vor fünf Jahren ums Leben und das am Tag, als es ein Treffen zwischen Trockland, ihrem Vater und Gärster in Leipzig gab.
Ein neuer Fall beschäftigt die „ZERV“ ebenfalls: Roland Merker sucht seine damals dreijährige Tochter. Sie wurde nach einem missglückten Fluchtversuch entzogen und zur Adoption freigegeben. Merker wurde daraufhin acht Jahre ins Gefängnis gesteckt.
Folge 3: „Spurensuche“
Nach einem schweren Überfall auf die „ZERV“-Kommissarin Frauke ist unklar, ob sie je wieder laufen kann. Karo und Simon suchen nach dem Täter und landen wieder bei Gärster. Sein Ziehsohn Reiko Böttcher steht unter Verdacht, in die illegalen Waffengeschäft involviert zu sein, und wird festgenommen. In der Zwischenzeit findet Patrizia Schäfer die Adoptionsakte im Zwangsadoptionsfall: Merkers Tochter wurde gefunden. Und auch ein Film aus der Nacht in Leipzig wurde entdeckt. Die Aufnahmen zeigen, dass Karos Vater Axel gar nicht in seinem eigenen Auto in den Fluss stürzte. Die Vorfälle überschlagen sich und die Zeit rennt…
Folge 4: „Die Täter von damals...“
Karo Schubert beschäftigt sich mit dem aufgetauchten Filmmaterial und kommt auf die Spedition ihres Vaters. Hat er etwas Anderes als Möbel transportiert? Es stellt sich tatsächlich heraus, dass Karos Vater Waffen zwischen dem Osten und Westen transportierte. Währenddessen verfolgt Merker seine inzwischen 15-jährige Tochter. Die erste Begegnung endet schmerzhaft.
Als ein Bild des Leiters der Jugendhilfe in der Zeitung auftaucht, bricht Bianca, die Freundin von Karos Tochter Silvie, zusammen. Herrich war ihr Peiniger in einem Jugendwerkhof. Daraufhin organisiert Silvie einen Protest vor dem Jugendamt und die Situation eskaliert: Bianca sticht Herrich nieder.
Peter Simon wird überrascht, als er erfährt, dass die Akten zum Waffenfall vom BND abgeholt wurden und somit der Fall für ihn geschlossen ist. Karo erfährt derweil, dass in ihre Wohnung eingebrochen wurde und alle Unterlagen zum Fall ihres tödlich verunglückten Vaters entwendet wurden.
Folge 5: „Sieben Brücken“
Gärster fühlt sich bedroht. Er bietet der „ZERV“ seine Zusammenarbeit an und verlangt Zeugenschutz. Peter Simon handelt einen Deal mit Gärster aus: Wenn er Bohr gefasst bekommt, der für einen Waffenkonzern tätig war, wird ihm Zeugenschutz gewährt. Schafft er es wichtige Informationen zum aktuellen Waffenfall zu bekommen?
Silvie und der „ZERV“-Ermittler Holger Bündner machen die ehemaligen Opfer der Jugendwerkhöfe ausfindig. Endlich werden die Opfer gehört und Bianca kommt frei. Für Karo kommt es Schlimmer als gedacht: Im Lieblingsplattenladen ihres Vaters erfährt sie, dass Axel Schubert in Wolfsburg unter anderem Namen lebt.
Folge 6: „Über Grenzen“
Die Vorfälle überschlagen sich: Frauke Beckmann macht eine schockierende Entdeckung, denn ihr Kollege Holger Bündner ist der Gesuchte in den Reihen der „ZERV“. Peter Simon kann Gärster festnehmen und die Bundeswehr stellt fest, dass die von ihnen sichergestellten Waffen über Nacht verschwunden sind. Sie werden gerade auf dem Luftweg außer Landes gebracht. Es bleibt ihnen nur noch, Bohr zu verhaften – doch dieser wird tot aufgefunden.
Für Karo wird die Begegnung mit ihrem Vater Axel Schubert verhängnisvoll... Während die MIG-Triebwerke im Kosovo-Krieg eingesetzt werden, feiert Karo mit ihrer Familie. Peter kommt dazu und vertraut ihr seine tragische Familiengeschichte an. Für einen Moment fallen alle Berührungsängste, sind Ost und West in Nähe vereint.

„ZERV – Zeit der Abrechung“: Alle Folgen im Episodenguide.
ARD/Merav Maroody„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Darsteller
Wer sind die Darsteller im Cast? Neben der durchgehenden Besetzung gibt es verschiedene Episodenrollen. Hier findet ihr die Schauspieler von „ZERV – Zeit der Abrechnung“ in der Übersicht.
Rolle – Schauspieler
- Karo Schubert – Nadja Uhl
- Peter Simon – Fabian Hinrichs
- Hajo Gärster – Thorsten Merten
- Uta Lampert – Fritzi Haberlandt
- Bernd Haller – Leon Ullrich
- Frauke Beckmann – Henriette Hölzel
- Holger Bündner – Max Hubacher
- Patrizia Schäfer – Alina Stiegler
- Hans Thieme – Rainer Bock
- Elisabeth Schubert – Imogen Kogge
- Andi – Peter Schneider
- Silvia Schubert – Vanessa Loibl
- Bianca – Caroline Cousin
- Walter – Valentin Kleinschmidt
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Staffel 2
Mini-Serien sind aktuell ein beliebtes Format bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. In der Regel umfassen sie sechs Folgen, wobei die Handlung abgeschlossen ist. Bei den jüngsten Produktionen gab es bislang keine Fortsetzungen. Dennoch fragen sich Fans, ob womöglich eine zweite Staffel von „ZERV“ geplant ist – Input für weitere Fälle gäbe es allemal. Aktuell ist leider noch nichts darüber bekannt, ob das Erste Staffel 2 in Auftrag gegeben hat. Sobald es dazu News gibt, findet ihr die Infos hier.
„ZERV – Zeit der Abrechnung“: Drehorte
Zuschauer der sechsteiligen-Serie fragen sich bestimmt, an welchen Orten gedreht wurde. Über die Drehorte ist nicht allzu viel bekannt, lediglich, dass die Folgen in Deutschland und Tschechien produziert wurden. Die genauen deutschen Städte sind Leipzig und – wie sollte es anders sein – Berlin.

