Von Woche zu Woche versteckt sich jeweils ein Promi hinter den Masken, um auf der Bühne einen Song zu interpretieren. Dabei wird gerätselt, vermutet und spekuliert bis die Masken fallen: Auf ProSieben läuft aktuell „The Masked Singer“ 2021. Wie gewohnt traten zu Beginn zehn neue Kostüme auf die große Bühne und sorgen seither beim Rateteam und bei den Zuschauern für viele Fragezeichen. Wer sind die Undercover-Stars hinter den Masken?
Zum ersten Mal wurden in der aktuellen Staffel 5 vor dem Start nur acht der zehn Kostüme vorgestellt, zwei von ihnen wurden erst in der Auftaktfolge der Musik-Rate-Show präsentiert. Außerdem gibt es in diesem Herbst erstmals eine elfte Maske: Der Tiger tritt exklusiv in einem Online-Special an.
Wir haben euch Bilder und Infos zu allen Kostümen in der Übersicht.

„The Masked Singer“ 2021: Kostüme von Staffel 5

Gut drei Monate vor dem Show-Start werden die Kostüme einer Staffel in Auftrag gegeben. Dann heißt es für die Kostüm-Abteilung und Schneider Vollgas geben – denn da stecken mehrere hundert Stunden Arbeit in den einzelnen Kostümen. Welche fantasievollen und aufwändigen Masken sind in Staffel 5 dabei?
The Masked Singer 2021 Alle Enthüllungen von Staffel 5

Köln

„The Masked Singer“: Hammerhai

Der gut gelaunte Hammerhai ist die erste neue Maske von „The Masked Singer“ 2021. Sein gigantischer Schädel hat einen Umfang von drei Metern – eine knifflige Herausforderung für die Maskenbauerin Marianne Meinl: „Das war wirklich ein Kampf gegen die Physik. Durch die überdimensionale Größe mussten wir lange tüfteln, wie man den Kopf am besten austariert.“
Hammerhai
Hammerhai
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Chili

Die Chili ist immer „on fire“ und will den Zuschauern richtig einheizen. Ausruhen? Fehlanzeige. Zumal der Aufbau der Maske es unmöglich macht, sich damit hinzusetzen. Das Chili-Kostüm besteht aus 154 Einzelteilen, die in Feinarbeit zusammengesetzt wurden und die Chili zu einem schillernden Hingucker machen. 800 Stunden Arbeit stecken im Kostüm. „Die Augen sind der große Hingucker bei dieser Maske. Das sind völlig verrückte Glubschaugen. So eine Chili hat halt richtig Feuer“, erklärt Maskenbauerin Marianne Meinl.
Chili
Chili
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Mops

Der Mops hat nicht nur große, treuherzige Hundeaugen, sondern ist auch ein echter Liebesbote – allerdings etwas kurzsichtig. Weshalb die Zielsicherheit mitunter zu wünschen übrig lässt. „Der Mops ist ein drolliges Wesen, aber in der Herstellung liefern wir eine wahre Materialschlacht“, so Gewandmeisterin Alexandra Brandner. „Durch die vielen Accessoires wie das lange, kuschelige Fell, Pfeil und Bogen oder die riesigen Flügel war es ein langer Prozess bis das Kostüm tatsächlich fertiggestellt war.“ Für ihn benötigte die Abteilung rund 600 Stunden.
Mops
Mops
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Stinktier

Das vierte Kostüm, das ProSieben veröffentlicht hat, ist das Stinktier. Das schwarz-weiße Outfit glänzt buchstäblich durch Tausende von Pailetten. „Am schwierigsten war es, die gigantische Haarpracht des Stinktiers in die richtige Form zu bringen und so zu festigen, dass die Frisur bestehen bleibt, selbst bei Bewegung. Das war ein Kampf gegen die Schwerkraft, denn die langen Haare sind echt schwer“, erklärt Maskenbauerin Marianne Meinl. Insgesamt benötigte das Team 500 Stunden für das Stinktier.
Stinktier
Stinktier
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Heldin

Mysteriös. Stark. Unergründlich – das ist die Heldin von „The Masked Singer“. Mit seiner unergründlichen Art gibt das Kostüm dem Rateteam und den Zuschauern ein weiteres Rätsel auf. Die wilde Haarpracht aus 600 Zöpfen wurde in 150 Arbeitsstunden einzeln von Hand geflochten. Das Kostüm der Heldin besteht aus 47 einzelnen Elementen wie Rüstungsteilen, Zierelementen und Accessoires. Insgesamt stecken 700 Stunden Arbeit in dem Kostüm. „Die Heldin verkörpert großen Kampfgeist. Das Kostüm ist wirklich eine Herausforderung. Der Mantel ist wahnsinnig schwer. Wir haben extra eine Nackenstütze eingebaut, damit der Kopf etwas entlastet wird“, so Gewandmeisterin Alexandra Brandner.
Heldin
Heldin
© Foto: ProSieben/Willi Weber

„The Masked Singer“: Teddy

Das kuschelige Kostüm ist ein echtes Original: Für den Teddy wurde original Steiff-Fell verwendet. Gar nicht so leicht, wie Maskenbauerin Marianne Meinl verrät: „Das Besondere am Teddy ist der kostspielige und schwer zu beschaffende Steiff-Stoff. Und dieser ist, wie der Name schon sagt, tatsächlich nicht flexibel. Daher mussten wir uns hier eine besondere Unterkonstruktion ausdenken, um dem Teddy das Bewegen zu ermöglichen.“ Insgesamt benötigte die Abteilung 400 Stunden für den Plüsch-Kandidaten.
Teddy
Teddy
© Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

„The Masked Singer“: Axolotl

Dieses Kostüm gehört zu den aufwändigsten der Staffel: Das Axolotl wechselt je nach Stimmungslage in eine andere Farbe. Das stellte Gewandmeisterin Alexandra Brandner vor eine besondere Herausforderung: „Damit das Axolotl in seiner ganzen Pracht erstrahlen kann, haben wir Unmengen an Perlen in Regenbogenfarben auf dem Kostüm montiert. Die schimmern jeweils in der gleichen Farbe wie der Stoff.“ Insgesamt benötigte diese funkelnde Maske 700 Stunden Arbeit.
Axolotl
Axolotl
© Foto: ProSieben/Willi Weber

„The Masked Singer“: Phönix

Der Phönix mit seinem leuchtenden Federkleid wird auf der Bühne förmlich lodern. Mit 5.000 von Hand ausgeschnittenen Federn und 4.000 Flammen entspringt das Kostüm einer wunderbaren Fantasiewelt – und das hat das Team sehr viel Arbeit gekostet. „Der Phönix ist das aufwendigste Kostüm dieser Staffel. Eigentlich sogar das aufwendigste Kostüm aller bisherigen Staffeln. Wir haben wahnsinnig lang daran getüftelt und gebaut. Ein Fantasie-Gebilde, das Seinesgleichen sucht“, erklärt Gewandmeisterin Alexandra Brander den 1.100-stündigen Arbeitsprozess.
Phönix
Phönix
© Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

„The Masked Singer“: Mülli Müller

Das erste der beiden Kostüme, die in Folge 1 vorgestellt wurden, war die Mülltonne. Doch dann folgte die große Überraschung, denn in der Mülltonne steckte das eigentliche Kostüm: Mülli Müller. Dieses Kostüm ist eine schwere Angelegenheit: Allein die Mülltonne wiegt 60 Kilogramm. Zudem stellte ihre Größe ein Problem dar, da sie nicht durch die Tür der Werkstatt passte. Die Mülltonne ist übrigens so konstruiert, dass Mülli Müller darin stehen, eigenständig rollen und gefahren werden kann. 900 Stunden Arbeit stecken in diesem Kostüm.
Mülli Müller
Mülli Müller
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Raupe

Die Raupe ist das zweite Kostüm, das erst in der Auftaktfolge präsentiert wurde. 850 Stunden und 25 Kilogramm – das sind die Zahlen zum Kostüm. Der hintere Teil des Körpers besteht aus einem komplexen Gliederkonstrukt, das gesondert vom Rest des Körpers gebaut wurde. Die Raupe ist auf Rollschuhen und mit Putzwagen unterwegs. „Die Raupe hat uns viel Denkarbeit gekostet. Alle mussten mithelfen bei der Überlegung, wie man das Kostüm am besten konzipiert. Es ist sehr lang und fährt auf Rollschuhen, deshalb erforderte es Einiges an Planung“, so Gewandmeisterin Alexandra Brandner zum Kostüm.
Raupe
Raupe
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Tiger

Der Tiger ist das elfte Kostüm der Staffel. Er strotz nur so vor Energie. In seinem glänzend weißen Fell macht er die Nacht zum Tag. Seine Partys sind legendär. Am liebsten feiert die immer top gestylte Raubkatze in ihrem „Bunte Laune“-Club. Der größte Traum des Tigers: Eine eigene Show als Sänger in Las Vegas! Dieses Kostüm gibt es allerdings nicht im TV zu sehen: Der Tiger tritt ausschließlich in der Online-Show „The Masked Singer Ehrmann Tiger“ an. Parallel zur Ausstrahlung wird der Gesangsauftritt sowie Indizien exklusiv online veröffentlicht.
Tiger
Tiger
© Foto: ProSieben/Guido Engels