Klopp zu Red Bull: Trauzeuge Wagner geht auf Kritiker los

David Wagner hat Jürgen Klopp gegen die Kritik an dessen Engagement bei Red Bull verteidigt.
Mark Cosgrove/News Images via ZUMA Press Wire/dpaJürgen Klopps Wechsel zu Red Bell spaltet die Fußballwelt! Trauzeuge David Wagner hat das Red-Bull-Engagement seines Freundes Jürgen Klopp verteidigt.
David Wagner über Reaktionen auf Klopp-Wechsel: "Da wird mir schlecht"
„Ich kann diejenigen verstehen, die sich vielleicht etwas anderes von ihm gewünscht hätten. Aber ich verurteile jeden, der Kloppo für diese Entscheidung kritisiert. Da wird mir schlecht“, sagte der derzeit vereinslose Fußball-Trainer bei Sport1.
Klopp wird mit Beginn des neuen Jahres Fußball-Boss beim österreichischen Konzern Red Bull, zu dem auch die Vereine Leipzig, Salzburg, New York, Bragantino und Omiya Ardija gehören. Am Engagement des 57-Jährigen beim Energy-Drink-Hersteller hat es viele negative Reaktionen gegeben.
"Verwerflich, wenn Leute Kloppos Werte infrage stellen"
„Jürgen Klopp ist dadurch weder ein schlechterer noch ein besserer Mensch und auch kein schlechterer Trainer. Das, was er erreicht hat, bleibt weiterhin im gleichen Licht“, sagte der 52 Jahre alte Wagner und kritisierte die Kritiker: „Ich finde es verwerflich, wenn Leute Kloppos Werte infrage stellen, nur weil er demnächst für eine herausragende Organisation arbeiten wird.“


Jürgen Klopp zu Red Bull:Kommerz statt Tradition – Warum, Kloppo, tust du uns das an?
Diese Nachricht kommt knüppelhart: Jürgen Klopp wird neuer Fußball-Chef bei Red Bull – und tauscht damit Fan-Herzen gegen Brause-Dosen. Sein eigenes Denkmal reißt er damit ab.