Jürgen Klopp: Transfer bestätigt! Trainer-Ikone wechselt zu Red Bull

Jürgen Klopp steigt nach seinem Aus beim FC Liverpool wieder aktiv ins Fußballgeschäft ein.
PAUL ELLIS/AFPEs ist die Transfer-Sensation im internationalen Fußball! Trainer-Ikone Jürgen Klopp wird neuer „Global Head of Soccer“ bei Red Bull. Der österreichische Getränkekonzern hat die Verpflichtung des früheren Trainers von Borussia Dortmund und des FC Liverpool bestätigt.
Klopp unterschreibt bei Red Bull
Jürgen Klopp beginnt seine neue Aufgabe bei Red Bull 1. Januar 2025. Klopp hatte im Sommer nach neun erfolgreichen Jahren sein Traineramt beim englischen Traditionsverein FC Liverpool niedergelegt. Die darauf folgende Pause ist nun bald vorbei.
Was macht Klopp als „Global Head of Soccer“ bei Red Bull?
Klopp, der sich in seinem Vertrag laut Sky eine Ausstiegsklausel zusichern ließ, um möglicherweise beim DFB Bundestrainer werden zu können, wird aber nicht ins „Tagesgeschäft“ eingreifen, vielmehr übernehme er eine „strategische Rolle“. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Führungsteams von RB Leipzig, Salzburg und den New York Red Bulls dabei zu unterstützen, die Spielweise von Red Bull weiterzuentwickeln. Zudem wird er sein Know-how im Bereich Scouting sowie bei der Trainer- und Talentwahl einbringen. Dies gilt auch für die RB-Vereine in Brasilien und Japan.
Das sagt Klopp zum Red Bull-Wechsel
„Nach fast 25 Jahren an der Seitenlinie könnte ich nicht aufgeregter sein, mich an einem Projekt wie diesem zu beteiligen“, sagte Klopp, der im Sommer ausgebrannt beim FC Liverpool zurückgetreten war und seitdem als Privatier neue Kraft schöpft: „Die Rolle mag sich geändert haben, aber meine Leidenschaft für den Fußball und die Menschen, die den Fußball zu dem machen, was er ist, hat sich nicht geändert."
Klopp hatte erst am Dienstag für sein soziales Engagement abseits des Sports und seinen Einsatz gegen Rassismus den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg erhalten. Es war die zweite Ehrung binnen nur einer Woche, nachdem er bereits das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekommen hatte.
