Das vierte Formel-1-Rennen im vollgepackten Juli steigt heute, am Sonntag, 31.07.2022. In Budapest wird der Große Preis von Ungarn gestartet. Wie sieht die Startaufstellung für das Rennen in Ungarn aus? Alle Infos zu den Ergebnissen des Qualifyings für den Großen Preis von Ungarn bekommt ihr hier.

Formel 1 Startaufstellung heute

Mercedes-Pilot George Russell hat sich völlig überraschend die Pole Position für den Großen Preis von Ungarn gesichert. Der Brite drehte in 1:17,377 Minuten im letzten Versuch die schnellste Runde und landete vor den Ferrari-Piloten Carlos Sainz (Spanien) und Charles Leclerc (Monaco). Weltmeister Max Verstappen (Niederlande) wurde wegen technischer Probleme mit seinem Red Bull nur Zehnter.
Für Rekordweltmeister Lewis Hamilton reichte es im zweiten Mercedes zum siebten Platz, für seinen Teamkollegen Russell war es die erste Pole Position in seiner Karriere. Für Red Bull lief das Qualifying enttäuschend: Direkt hinter Verstappen wird Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) starten, der bereits im zweiten Teil des Qualifyings ausschied.
Haas-Fahrer Mick Schumacher wurde 15., der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel, der am Donnerstag verkündet hatte, dass er zum Saisonende Schluss mit seiner Formel-1-Karriere machen werde, holte nur den 18. Startplatz. Auch der Höhenflug von Nicholas Latifi endete abrupt. Der Williams-Pilot aus Kanada, der im dritten freien Training völlig überraschend die Bestzeit gefahren war, belegte den letzten Rang.
Vor dem 13. von 22 Saisonrennen liegt Verstappen mit 63 Punkten Vorsprung auf Leclerc klar auf Titelkurs. Nach dem Ungarn-Rennen geht es für die Formel 1 in die vierwöchige Sommerpause.

Die Startaufstellung für den Ungarn-GP

Das ist die Startaufstellung zum Großen Preis von Ungarn, dem 13. Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2022:
  • 1. Startreihe: 1. George Russell (Großbritannien) - Williams 1:17,377 Min.; 2. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Ferrari +0,044 Sek.;
  • 2. Startreihe: 3. Charles Leclerc (Monaco) - Ferrari +0,190; 4. Lando Norris (Großbritannien) - McLaren +0,392;
  • 3. Startreihe: 5. Esteban Ocon (Frankreich) - Alpine +0,641; 6. Fernando Alonso (Spanien) - Alpine +0,701;
  • 4. Startreihe: 7. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes +0,765; 8. Valtteri Bottas (Finnland) - Alfa Romeo +0,780;
  • 5. Startreihe: 9. Daniel Ricciardo (Australien) - McLaren +1,002; 10. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull +1,446;
  • 6. Startreihe: 11. Sergio Perez (Mexiko) - Red Bull 1:18,516; 12. Zhou Guanyu (China) - Alfa Romeo 1:18,573;
  • 7. Startreihe: 13. Kevin Magnussen (Dänemark) - Haas 1:18,825; 14. Lance Stroll (Kanada) - Aston Martin 1:19,137;
  • 8. Startreihe: 15. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) - Haas 1:19,202; 16. Yuki Tsunoda (Japan) - Alpha Tauri 1:19,240;
  • 9. Startreihe: 17. Alexander Albon (Thailand) - Williams 1:19,256; 18. Sebastian Vettel (Heppenheim) - Aston Martin 1:19,273;
  • 10. Startreihe: 19. Pierre Gasly (Frankreich) - Alpha Tauri 1:19,527; 20. Nicholas Latifi (Kanada) - Williams 1:19,570

Formel 1: Das ist der aktuelle WM-Stand

Noch nie hat ein Fahrer zu diesem Zeitpunkt der Saison so klar in der WM-Wertung geführt und wurde dann am Ende nicht Weltmeister. Max Verstappen kann die verbleibenden zehn WM-Läufe also ruhig angehen - oder doch nicht? „Ich schaue nicht auf die Punkte, sondern immer nur auf das nächste Rennen“, sagte der niederländische Red-Bull-Star. 63 Zähler liegt er vor dem Zweitplatzierten Charles Leclerc im Ferrari, der hart weiterkämpfen will und sich im Training am Freitag schon sehr stark zeigte. „Ich glaube bis zum Ende daran“, sagte Leclerc zu seinen Titelchancen.
Mischt sich der Ungarn-Spezialist in den Kampf um den Sieg ein? Mit acht Triumphen und acht Pole Positionen ist niemand auf dem Hungaroring bislang so erfolgreich gewesen wie Lewis Hamilton. Drei dritte Plätze nacheinander und zuletzt noch ein zweiter Rang in Frankreich deuten einen ganz klaren Aufwärtstrend des Mercedes-Stars an. Teamchef Toto Wolff stapelt vor dem 13. von insgesamt 22 Saisonläufen trotzdem lieber weiterhin tief, da die Upgrades am Silberpfeil zuletzt nicht wie gewünscht zündeten. Auch zum Auftakt in Ungarn lief es für seine Fahrer nicht gut. „Wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, sagte der Österreicher Wolff.
Auf der Jagd nach WM-Punkten ist Mick Schumacher im teaminternen Haas-Stallduell im Nachteil. Der Deutsche muss auf dem Hungaroring am Wochenende noch ohne technische Verbesserungen an seinem Auto auskommen. Der Däne Kevin Magnussen bekommt hingegen ein Update, weil er in der WM-Wertung vor Schumacher liegt. Das Team aus den USA hatte es nicht geschafft, genügend Bauteile für beide Autos herzustellen. Schuld daran sind auch Schumachers Unfälle zum Start in die Saison, die den Mechanikern deutlich mehr Arbeit machten.