Das letzte Rennen des Tripleheaders vor der dreiwöchigen Pause findet im Speedtempel von Monza statt. Max Verstappen knüpfte nach der Sommerpause an seiner Super-Form an und konnte beide Rennen gewinnen. Was ist heute für ihn im Qualifying möglich? Ferrari hofft indes auf einen Sieg beim Heimspiel. 19 Mal triumphierte die Scuderia auf der Strecke in Monza, die dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. „Auf dem Papier ist Monza für uns nicht die beste Strecke“, wiederholte sich Charles Leclerc. „Ich weiß, dass die Fans hinter uns stehen werden, aber unsere Aufgabe in Italien wird schwieriger als in Zandvoort.“
Wie sieht die Startaufstellung für das Rennen in Italien aus? Alle Infos zur den Ergebnissen des Qualifyings für den Großen Preis von Monza bekommt ihr hier.

Formel 1 Startaufstellung in Monza: Ergebnisse des Qualifyings für das Rennen heute

Unter dem Jubel der Tifosi hat sich Ferrari-Fanliebling Charles Leclerc (Monaco) die Pole Position zum Großen Preis von Italien am Sonntag gesichert. Der 24-Jährige drehte im Qualifying beim Heimspiel der Scuderia in Monza in 1:20,161 Minuten die schnellste Runde und verwies Weltmeister Max Verstappen (+0,145/Niederlande) im Red Bull und seinen Teamkollegen Carlos Sainz jr. (+0.268/Spanien) auf die Plätze zwei und drei.
Wie knapp die Hälfte aller Fahrer werden aber auch Verstappen wie Sainz wegen Motor- oder Getriebewechseln in der Startaufstellung strafversetzt. Leclerc holte seine achte Pole in diesem Jahr und die 17. seiner Karriere.
Mick Schumacher (Haas) und Sebastian Vettel (Aston Martin) profitieren von der Strafenflut. Schumacher wurde nur Letzter, Vettel landete auf Rang 17 - beide werden in der Startaufstellung aber nach vorne gespült. Kurios: Schumacher erhält auch eine Strafe von 15 Plätzen, aber mindestens drei Konkurrenten erhalten ein noch größeres Handicap und müssen vom Ende des Feldes starten.
Und das ist die Startaufstellung für das Rennen heute:
  • 1. Charles Leclerc (Monaco) Ferrari
  • 2. George Russell (Großbritannien) Mercedes
  • 3. Lando Norris (Großbritannien) McLaren-Mercedes
  • 4. Daniel Ricciardo (Australien) McLaren-Mercedes
  • 5. Pierre Gasly (Frankreich) AlphaTauri-Red Bull
  • 6. Fernando Alonso (Spanien) Alpine-Renault
  • 7. Max Verstappen (Niederlande) Red Bull
  • 8. Nyck de Vries (Niederlande) Williams-Mercedes
  • 9. Zhou Guanyu (China) Alfa Romeo
  • 10. Nicholas Latifi (Kanada) Williams-Mercedes
  • 11. Sebastian Vettel (Heppenheim) Aston Martin-Mercedes
  • 12. Lance Stroll (Kanada) Aston Martin-Mercedes
  • 13. Sergio Perez (Mexiko) Red Bull
  • 14. Esteban Ocon (Frankreich) Alpine-Renault
  • 15. Valtteri Bottas (Finnland) Alfa Romeo
  • 16. Kevin Magnussen (Dänemark) Haas-Ferrari
  • 17. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) Haas-Ferrari
  • 18. Carlos Sainz jr. (Spanien) Ferrari
  • 19. Lewis Hamilton (Großbritannien) Mercedes
  • 20. Yuki Tsunoda (Japan) AlphaTauri-Red Bull

Formel 1: Der aktuelle WM-Stand

Max Verstappen baute seinen Vorsprung in Zandvoort weiter aus. Mit zehn Siegen aus 15 Rennen kann Verstappen bereits beim übernächsten Rennen in Singapur die Titelverteidigung fix machen. Auf Teamkollege Sergio Pérez und Charles Leclerc beträgt der Abstand bereits 109 WM-Punkte. Mit einem Sieg in Monza könnte Ferrari-Mann Leclerc seine winzige Weltmeisterschafts-Chance wahren. George Russell (188) und Carlos Sainz (175) belegen die Plätze vier und fünf. Rekordweltmeister Lewis Hamilton wartet weiter auf seinen ersten Saisonsieg und liegt mit 158 Punkten auf Platz sechs der Fahrerwertung.
mit dpa