Christian Neureuther ist ein ehemaliger deutscher Skirennläufer. Er stammt aus Garmisch-Partenkirchen und ging für den SC Partenkirchen an den Start. Von 1969 bis zum Ende seiner Karriere 1981 konnte er 6 Weltcup-Rennen gewinnen. Am 4. Januar 2023 verstarb seine Frau, Rosi Mittermeier-Neureuther im Alter von 72 Jahren. Zusammen haben die beiden zwei Kinder, Ameli und Felix Neureuther.
In diesem Artikel findet ihr alle Informationen rund um den ehemaligen deutschen Skirennfahrer Christian Neureuther.

Christian Neureuther Steckbrief: Alter, Kinder und Frau

Alle wichtigen Infos zu Christian Neureuther auf einen Blick.
  • Name: Christian Neureuther
  • Geburtstag: 28. April 1949
  • Alter: 73
  • Geburtsort: Garmisch-Partenkirchen
  • Größe: 1,78 m
  • Verein: SC Partenkirchen
  • Ausbildung: abgebrochenes Medizinstudium
  • Ehefrau: Rosi Mittermeier-Neureuther (verh. 1980, gest. 2023)
  • Kinder: Ameli und Felix Neureuther
Die früheren Skirennläufer Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei der Eröffnung der 104. Bayreuther Festspiele.
Die früheren Skirennläufer Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei der Eröffnung der 104. Bayreuther Festspiele.
© Foto: Tobias Hase/dpa

Christian Neureuther: Frau Rosi Mittermeier-Neureuther verstorben

Seit 7. Juni 1980 war Christian Neureuther mit seiner Rosi Mittermeier verheiratet. Das bekannteste und erfolgreiche Ski-Rennpaar hat zudem zwei Kinder, Ameli und Felix Neureuther. Tochter Ameli ist Modedesignerin, Sohn Felix hat es ebenfalls in den Ski-Sport verschlagen. Wie sein Vater war er vor allem im Slalom besonders gut. 13 Einzel-Weltcup-Siege sowie der Mannschafts-WM-Titel 2005 bei den Alpine-Ski-Weltmeisterschaften stehen in der Vita des Sohnes von Christian Neureuther.
Kurz nach Jahresbeginn 2023 verstarb Neureuthers Frau Rosi Mittermeier nach schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren in Garmisch-Partenkirchen.

Christian Neureuther mit lebensgefährlicher Krankheit infiziert

Im Sommer 2021 wurde Neureuther von einer Zecke gebissen. Er infizierte sich dabei mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, umgangssprachlich auch Hirnhautentzündung genannt. Das ist eine schwere Erkrankung des Gehirns und der Hirnhäute, die lebensbedrohlich ist.
Einige Wochen nach dem Holzmachen hätte er erstmals Beschwerden gehabt, so Neureuther. Auf Drängen seines Sohnes Felix suchte er das Krankenhaus auf. Im Krankenhaus wurde dann eine Hirnhautentzündung diagnostiziert. An die erste Woche habe er keine Erinnerung mehr, hatte Sprachstörungen und war komplett apathisch. Auch Schwindel und Bewusstseinsstörungen seien Symptome gewesen.
Nach 3 Wochen im Krankenhaus ging es dann für 3 Wochen in die Reha. Nebenwirkungen spürte er auch noch im Dezember 2021, so Neureuther.

Karriere von Christian Neureuther

Neureuther begann nach seinem Schulabschluss ein Medizinstudium. Dieses gab er jedoch aufgrund der vielen Unterbrechungen durch das Skifahren sehr bald auf
Seine Karriere begann Neureuther in den 1960er Jahren, als er an regionalen Rennen teilnahm. 1969/1970 nahm er erstmals an einem Weltcup teil. Bereits im Dezember 1969 gelang ihm seine erste Top-10-Platzierung. Daraufhin wurde er als größte deutsche Ski-Hoffnung betitelt, was unter Druck zu vielen Stürzen führte. „Sturzreuther“ wurde sein Spitzname. Sein erstes Podest folgte am 30. Januar 1971 beim Slalom in Mégève mit Rang drei.
In einem der schwersten Slaloms, dem Lauberhornslalom von Wengen, holte er am 14. Januar 1973 seinen ersten Weltcupsieg. Eine Woche später folgte in Megève der nächste Sieg. Am Ende der Saison belegte er im Gesamtweltcup den vierten Platz.
Insgesamt stehen am Ende seiner Karriere 1981 6 Weltcup-Siege zu Buche. Bei Olympia und Weltmeisterschaften konnte er jedoch nie eine Medaille ergattern.
Seit den Winterspielen von 1998 ist er als Experte für die ARD tätig. Aufgrund der Klimakrise sieht Neureuther die Zukunft des Alpin-Sports in Gefahr. An vielen Orten, wo früher viel Schnee lag, sei heute bereits keiner mehr vorzufinden.