Von der Winklmoos-Alm über Reit im Winkl in die Spitze des Skirennsports: Rosa Katharina Mittermaier-Neureuther war in den späten 60er- und vor allem in den 70er-Jahren die herausragende deutsche Skifahrerin im alpinen Skiweltcup.
  • Was war die Todesursache?
  • Wer ist ihre Familie?
  • Was machte ihre Karriere so einzigartig?
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Rosi Mittermaier im Steckbrief: Alter, Kinder, Geburtsort

  • Name: Rosa Katharina („Rosi“) Mittermaier-Neureuther
  • Beruf: Skirennläuferin
  • Geburtstag: 05.08.1950
  • Alter: 72
  • Geburtsort: Reit im Winkl
  • Sterbeort: Garmisch-Partenkirchen
  • Ehemann: Chrisian Neureuther
  • Kinder: Felix Neureuther, Ameli Neureuther

Rosi Mittermaier: Todesursache war wohl Krebs

Offiziell sind keine Details zur Todesursache bekannt. Die Bild berichtet von einer Krebserkrankung. Welcher Krebs das war, war nicht bekannt. Rosi Mittermaier habe vor einem halben Jahr erfahren, dass ihr Krebsleiden unheilbar sei, so die Bild weiter. Die Feiertage habe sie mit ihrer Familie verbringen wollen, weshalb sie das Krankenhaus verließ.
Mittermaier sei am 4. Januar 2023 nach schwerer Krankheit „im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen“, wie ihre Familie dem Sport-Informations-Dienst (SID) und dem Bayerischen Rundfunk bestätigte. Sie wurde 72 Jahre alt.

Rosi Mittermaier: Herkunft, Eltern und Kinder

Mittermaier wurde 1950 in München geboren. Sie wuchs auf der Winklmoosalm oberhalb von Reit im Winkl auf. Ihre Eltern hatten hier eine Gaststätte und eine Skischule. Skifahren lernte sie bereits als Dreijährige.
Ihr Vater Heinrich Mittermaier war staatlich geprüfter Skilehrer und förderte die Skikarrieren seiner Töchter Heidi, Rosi und Evi Mittermaier. Auch Heidi (* 1941) und Evi (* 1953) zählten als Skirennläuferinnen zur nationalen Spitze und nahmen mehrmals an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil.
1980 heiratete sie den Skirennläufer Christian Neureuther. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die Modedesignerin Ameli Neureuther und Felix Neureuther, der als Skirennläufer ebenfalls mehrere WM-Medaillen gewann. Er beendete seine aktive Karriere vor knapp vier Jahren.

Das war die Karriere von Rosi Mittermaier

Mit erst 17 Jahren debütierte Mittermaier in der Saison 1966/1967 im Weltcup. Schon 1968 fuhr sie erstmals aufs Podest, der erste Weltcupsieg folgte 1969 beim Slalom von Schruns.
Ihre beste Saison fuhr sie 1975/76: Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck war sie top fit. Mittermaier gewann Gold in der Abfahrt und im Slalom, dazu Silber im Riesenslalom und den WM-Titel in der Kombination.
Fortan war sie nur noch die umjubelte "Gold-Rosi" - und trat am Höhepunkt ab: Im Mai 1976 beendete Mittermaier ihre aktive Karriere.
Doch Rosi blieb auch nach ihrer Karriere präsent und das nicht nur wegen ihrer Traum-Ehe mit dem ehemaligen Slalomspezialisten Christian Neureuther. Auch durch Sohn Felix, der in die Fußstapfen der Eltern trat und im Ski-Weltcup Erfolge feierte, fieberte Rosi Mittermaier immer mit.
Doch vor allem soziales Engagement, Einsatz für die Gesundheit und Bewegung waren eine Herzensangelegenheit für sie. Sie war Schirmherrin der 1999 gegründeten Deutschen Kinderrheuma-Stiftung und Botschafterin der Initiative gegen Knochenschwund. Gemeinsam mit ihrem Mann Christian brachte sie mit Tipps zum Nordic Walking und Skifahren viele Menschen in Bewegung.

Beisetzung: Das war Rosi Mittermeiers letzter Wunsch

Nach dem Tod von Ski-Legende Rosi Mittermaier haben sich viele Fans gefragt, wann die Beisetzung stattfinden wird. Dies scheint allerdings ein Geheimnis der Familie zu bleiben. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung wünschte sich Mittermaier eine Trauerfeier im engen Kreis von Familie und Freunden, ohne Öffentlichkeit. Sie soll in Garmisch-Partenkirchen verabschiedet werden, aber es wird keine öffentliche Veranstaltung geben. Markus Wasmeier, ein enger Freund und ebenfalls eine deutsche Skilegende, wurde von der Zeitung mit den Worten zitiert: „Sie wollte keinen Trubel.“