Aktenzeichen XY: Mord aus 80ern bald gelöst? „Spur führt nach Norddeutschland“

Rudi Cerne moderiert seit mehr als 21 Jahren die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“.
Annette Riedl / dpaKnapp sechs Millionen Menschen haben am Mittwochabend die neueste Ausgabe von „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ gesehen. In der ZDF–Sendung hofft die Kriminalpolizei auf Hinweise der Zuschauer, um Mordfälle und Raubüberfälle zu lösen. Ein Tötungsdelikt aus dem Jahr 1986 bleibt dabei besonders in Erinnerung.
Teenagerin wurde nach Freibad–Besuch getötet
Die 15–jährige Jutta Hoffmann aus dem hessischen Lindenfels besuchte vor knapp 37 Jahren ein Freibad. Das Mädchen kam im Anschluss nicht mehr nach Hause. Im Februar 1988 wurden die sterblichen Überreste von Jutta Hoffmann in einem Waldstück entdeckt. Die zuständige Mordkommission geht von einem Sexualdelikt eines Einzeltäters aus. Der Fall ist bis heute ungelöst.
Vielversprechende Hinweise der Zuschauer
In der neuesten Ausgabe von „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ hat es bereits einige vielversprechende Hinweise der Zuschauer gegeben. „Wir können vermelden, dass wir eine konkrete Spur haben“, berichtete die zuständige Ermittlerin Tanja Becker vom LKA Hessen während der Livesendung. „Die Spur führt nach Norddeutschland.“ Der nächste spannende Hinweis ließ nicht lange auf sich warten. Alfred Hettmer vom LKA Bayern verriet Moderator Rudi Cerne in der obligatorischen Abfrage am Ende der Sendung eine weitere heiße Spur: „Es liegt die Mitteilung vor, dass der Name Peter womöglich eine bedeutende Rolle spielen könnte.“ Auf weitere Details wollte Hettmer aus ermittlungstaktischen Gründen nicht eingehen.
Anrufer wollen Belohnung erhöhen
Der Mordfall Jutta Hoffmann hat viele Zuschauer offenbar sehr berührt. Manche Anrufer wollten die Belohnung für den entscheidenden Hinweis erhöhen, hieß es am Ende der Sendung. Die Summe liegt derzeit bei 5000 Euro. Details zum Tatablauf, zu den Hinweisen sowie die Telefonnummer der Polizei findet ihr auf der ZDF–Webseite.
