Eurovision Song Contest
: Die erfolgreichsten deutschen Teilnehmer aller Zeiten

Wer hat Deutschland beim ESC bisher vertreten? Wir haben euch hier einen Überblick über alle deutschen Teilnehmer und Platzierungen seit 1956 zusammengestellt.
Von
Eduard Ebel,
Michael Krumm
Malmö
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Stefan Raab entdeckte 2010 Lena Meyer-Landrut, die damals den ESC in Oslo gewinnen konnte.

dpa / Jörg Carstensen

Europa singt wieder um die Wette: Beim Eurovision Song Contest 2024 vertritt Isaak Deutschland mit seinem Song „Always On The Run“ in Malmö.

Seit Beginn des internationalen Gesangswettbewerbs 1956 traten jedes Jahr deutsche Teilnehmer für ihr Land an und bescherten den Zuschauern teilweise unvergessliche Momente. Zweimal waren diese so erfolgreich, dass es für Platz 1 reichte.

Mehr Infos zum ESC 2023 in Liverpool gibt es hier. 

Die Liste der deutschen Teilnehmer und ihre Platzierung beim ESC

Vor 42 Jahren faszinierte die 17-jährige Nicole mit ihren langen blonden Haaren, ihrem Pünktchenkleid und ihrer Gitarre ein Millionenpublikum. Für jede Menge gute Stimmung auf der ESC-Bühne sorgten auch schon Guildo Horn und Stefan Raab.

Wer waren die deutschen Teilnehmerseit 1956 und welchen Platz belegten sie?

  • 2024: Isaak - „Always on the Run“
  • 2023: Lord of the Lost (Blood and Glitter) - Platz 26 von 26
  • 2022: Malik Harris (Rockstars) - Platz 25 von 25
  • 2021: Jendrik (I Don't Feel Hate) - Platz 25 von 26
  • 2020: Ben Dolic (Violent Thing) - kein Sieger
  • 2019: S!sters (Sister) - Platz 25 von 26
  • 2018: Michael Schulte (You Let Me Walk Alone) - Platz 4 von 26
  • 2017: Levina (Perfect Life) - Platz 25 von 26
  • 2016: Jamie-Lee (Ghost) - Platz 26 von 26
  • 2015: Ann Sophie (Black Smoke) - Platz 27 von 27
  • 2014: Elaiza (Is It Right) - Platz 18 von 26
  • 2013: Cascada (Glorious) - Platz 21 von 26
  • 2012: Roman Lob (Standing Still) - Platz 8 von 26
  • 2011: Lena Meyer-Landrut (Taken By A Stranger) - Platz 10 von 25
  • 2010: Lena Meyer-Landrut (Satellite) - Platz 1 von 25
  • 2009: Alex Swings Oscar Sings (Miss Kiss Kiss Bang) - Platz 20 von 25
  • 2008: No Angels (Disappear) - Platz 23 von 25
  • 2007: Roger Cicero (Frauen regier'n die Welt) - Platz 19 von 24
  • 2006: Texas Lightning (No No Never) - Platz 14 von 24
  • 2005: Gracia (Run & Hide) - Platz 24 von 24
  • 2004: Max Mutzke (Can't Wait Until Tonight) - Platz 8 von von 24
  • 2003: Lou (Let's Get Happy) - Platz 12 von 26
  • 2002: Corinna May (I Can't Live Without Music) - Platz 21 von 24
  • 2001: Michelle (Wer Liebe lebt) - Platz 8 von 23
  • 2000: Stefan Raab (Wadde hadde dudde da?) - Platz 5 von 24
  • 1999: Sürpriz (Reise nach Jerusalem) - Platz 3 von 23
  • 1998: Guildo Horn & die Orthopädischen Strümpfe (Guildo hat euch lieb!) - Platz 7 von 25
  • 1997: Bianca (Shomburg Zeit) - Platz 18 von 25
  • 1996: Leon (Blauer Planet) - nicht im Finale
  • 1995: Stone & Stone (Verliebt in Dich Interne) - Platz 23 von 23
  • 1994: Mekado (Wir geben ne Party) - Platz 3 von 25
  • 1993: Münchener Freiheit (Viel zu weit) - Platz 18 von 25
  • 1992: Wind (Träume sind für alle da) - Platz 16 von 23
  • 1991: Atlantis 2000 (Dieser Traum darf niemals sterben) - Platz 18 von 22
  • 1990: Chris Kempers & Daniel Kovac (Frei zu leben) - Platz 9 von 22
  • 1989: Nino de Angelo (Flieger) - Platz 14 von 22
  • 1988: Maxi & Chris Garden (Lied für einen Freund) –Platz 14 von 21
  • 1987: Wind (Laß die Sonne in dein Herz) - Platz 2 von 22
  • 1986: Ingrid Peters (Über die Brücke geh'n) - Platz 8 von 20
  • 1985: Wind (Für alle) - Platz 2 von 19
  • 1984: Mary Roos (Aufrecht geh'n) - Platz 13 von 19
  • 1983: Hoffmann & Hoffmann (Rücksicht) - Platz 5 von 20
  • 1982: Nicole (Ein bißchen Frieden) - Platz 1 von 18
  • 1981: Lena Valaitis (Johnny Blue) - Platz 2 von 20
  • 1980: Katja Ebstein (Theater) - Platz 2 von 19
  • 1979: Dschingis Khan (Dschingis Khan) - Platz 4 von 19
  • 1978: Ireen Sheer (Feuer) - Platz 6 von 20
  • 1977: Silver Convention (Telegram) - Platz 8 von 18
  • 1976: Les Humphries Singers (Sing Sang Song) - Platz 15 von 18
  • 1975: Joy Fleming (Ein Lied kann eine Brücke sein) - Platz 17 von 19
  • 1974: Cindy & Bert (Die Sommermelodie) - Platz 14 von 17
  • 1973: Gitte (Junger Tag) - Platz 8 von 17
  • 1972: Mary Roos (Nur die Liebe läßt uns leben) - Platz 3 von 18
  • 1971: Katja Ebstein (Diese Welt) - Platz 3 von 18
  • 1970: Katja Ebstein (Wunder gibt es immer wieder) - Platz 3 von 12
  • 1969: Siw Malmkvist (Primaballerina) - Platz 9 von 16
  • 1968: Wencke Myhre (Ein Hoch der Liebe) - Platz 6 von 17
  • 1967: Inge Brück (Anouschka) - Platz 8 von 17
  • 1966: Margot Eskens (Die Zeiger der Uhr) - Platz 10 von 18
  • 1965: Ulla Wiesner (Paradies, wo bist du?) - Platz 15 von 18
  • 1964: Nora Nova (Man gewöhnt sich so schnell an das Schöne) - Platz 13 von 16
  • 1963: Heidi Brühl (Marcel) - Platz 9 von 16
  • 1962: Conny Froboess (Zwei kleine Italiener) - Platz 6 von 16
  • 1961: Lale Andersen (Einmal sehen wir uns wieder) - Platz 13 von 16
  • 1960: Wyn Hoop (Bonne nuit, ma chérie) - Platz 4 von 13
  • 1959: Alice und Ellen Kessler (Heute Abend wollen wir tanzen geh'n) - Platz 8 von 11
  • 1958: Margot Hielscher (Für zwei Groschen Musik) - Platz 7 von 10
  • 1957: Margot Hielscher (Telefon, Telefon) - 4 Platz von 10
  • 1956: Freddy Quinn (So geht das jede Nacht) - Platz 13 von 14
  • 1956: Walter Andreas Schwarz (Im Wartesaal zum großen Glück) - Platz 13 von 14

Alles über die Teilnehmer und Favoriten beim ESC 2023 lest ihr hier.

Welche deutschen Teilnehmer haben den ESC gewonnen?

28 Jahre liegen zwischen zwei unvergessenen Auftritten zweier deutscher Teilnehmerinnen, die Deutschland beim Eurovision Song Contest Platz 1 bescherten. Den ersten deutschen ESC-Sieg überhaupt holte die damals 17-jährige Sängerin Nicole im Jahr 1982 mit „Ein bisschen Frieden“. 2010 hatte Lena Meyer-Landrut Grund zum Feiern, als sie in Oslo mit dem Titel „Satellite“ und hoher Punktzahl zur Siegerin gekürt wurde.

Einen Überblick zu allen Gewinnern seit 1956 und den erfolgreichsten Ländern gibt es hier.

ESC: Diese Teilnehmer traten für Deutschland mehrfach an

Nach ihrem Sieg 2010 ging es für Lena Meyer-Landrut im darauffolgenden Jahr gleich wieder auf die große ESC-Bühne. Damit war sie aber nicht die einzige Künstlerin, die für Deutschland gleich mehrfach antrat. Diese deutschen Teilnehmer waren mehrmals beim Eurovision Song Contest dabei:

  • Katja Ebstein
  • Mary Roos
  • Wind
  • Margot Hielscher
  • Lena Meyer-Landrut

ESC: War Deutschland in jedem Jahr mit einem Teilnehmer vertreten?

Deutschland zählt zu den Gründungsländern des Grand Prix Eurovision de la Chanson. Seit dieser 1956 zum ersten Mal stattfand, nahm immer ein Musik-Act für Deutschland daran teil. Eine Ausnahme gibt es jedoch. 1996 kam Leon mit „Blauer Planet“ trotz gewonnenem Vorentscheid nicht ins Finale, da die Jury ihn wegen zu vieler Teilnehmer nicht zuließ. Trotzdem schlägt kein anderes Land die Deutschen, wenn es um die Häufigkeit - ganze 67 Mal - beim ESC geht.