Zum ersten Einsatz im neuen Jahr 2021 wurde die Freiwillige Feuerwehr Hayingen mit dem Mannschaftstransportwagen und dem Löschgruppenfahrzeug aufs Land zwischen Wimsen und Gauingen/Huldstetten gerufen. Nahe des dortigen Grillplatzes stürzte gegen 13.45 Uhr ein Ehepaar während ihrer Abfahrt mit einem Schlitten. Glücklicherweise waren die beiden mit einem Smartphone unterwegs, sodass der unverletzte Ehemann den Notruf tätigen konnte. Zugleich konnte dadurch in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen die Position der Personen bestimmt werden, wodurch die Lage der Unglückstelle auf schnelle Weise übermittelt wurde.
Aufgrund der Witterungsverhältnisse wurde die Bergwacht zur Rettung alarmiert, jedoch konnte die Einsatzfahrt nach Beurteilung des Verletzungsgrades durch den anwesenden Notarzt und der Transportmöglichkeiten der Patientin, auf Anfahrt abgebrochen werden.
Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Patientin ansprechbar am Boden liegend, mit starken Rückenschmerzen unter Betreuung ihres Ehemannes aufgefunden. Wärmeerhaltende Maßnahmen sowie die Betreuung beider Personen wurden von der Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Notarzt wahrgenommen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Nach dessen Erstuntersuchung wurde die Patientin auf einer Trage beziehungsweise dem Spineboard zum Rettungswagen gebracht. Hier konnten weitere Maßnahmen seitens des Rettungsdienstes vorgenommen werden. Für den schonenderen Transport zur Klinik wurde der Rettungshubschrauber Christoph 22 aus Ulm zum Einsatzort nachalarmiert.

Sechsjähriger von Schlitten erfasst

Der Unfall der Eheleute bei Hayingen war nicht das einzige Wintersportunglück am Sonntag: Bei Römerstein wurde ein Sechsjähriger schwer verletzt und bei Genkingen mussten die Rettungskräfte einen verunglückten Schlittenfahrer versorgen.