DFB-Frauen: Erster Heimsieg - doch Wück schlägt Alarm: „Noch sehr viel Arbeit“

Bundestrainer Christian Wück analysierte den 4:1-Sieg der deutschen Frauen gegen Österreich.
Daniel Löb/dpa- Die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft gewinnt 4:1 gegen Österreich in der Nations League.
- Bundestrainer Christian Wück kritisiert die Leistung in der ersten Halbzeit trotz des Sieges.
- Wück fordert mehr Konstanz und bessere Zweikampf-Sicherheit bis zur EM 2025.
- Nächste Spiele in der Nations League sind am 4. und 8. April gegen Schottland.
- Frauen-EM 2025 findet vom 2. bis 27. Juli statt, Deutschland will den neunten Titel gewinnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
4:1 gegen Österreich! Doch Bundestrainer Christian Wück sieht die deutschen Fußballerinnen trotz des ersten Heimsiegs unter seiner Regie noch weit von der EM-Form entfernt.
Wück mit harter Kritik an der ersten Halbzeit
„Ich habe gemerkt, dass noch sehr viel Arbeit auf uns wartet“, sagte der 51-Jährige nach dem 4:1 in der Nations League gegen Österreich. Mit einem Auftritt wie in der ersten Halbzeit müsse man sich „keine großen Gedanken machen, wie weit es bei der EM geht“.
„Blauäugig“: Deutschland noch drei Minuten im Rückstand
Schon früh hatte Annabel Schasching (3.) vom SC Freiburg die Deutschen im Max-Morlock-Stadion geschockt. Christian Wück ärgerten die „vielen Abspielfehler“ sowie die „vielen verlorenen Zweikämpfe“ seines Teams. „Wir waren überhaupt nicht aggressiv, haben wenig Leidenschaft und Intensität gezeigt“, kritisierte der Bundestrainer deutlich: „Wir waren schon sehr, sehr blauäugig.“
DFB-Frauen überzeugen in der zweiten Spielhälfte
Erst in der zweiten Halbzeit fand die DFB-Auswahl besser ins Spiel, nachdem sie bereits beim 2:2-Auftakt in den Niederlanden eine schwankende Leistung gezeigt hatte. Besonders die eingewechselten Spielerinnen brachten frischen Wind: Sara Däbritz sorgte für mehr Stabilität, während die Joker Linda Dallmann (55.), Giovanna Hoffmann (70.) und Vivien Endemann (82.) nach dem Ausgleichstreffer von Laura Freigang (39.) verlässlich nachlegten.
Wück fordert Konstanz im deutschen Spiel
„Wir müssen Konstanz reinkriegen“, forderte Wück. Sein Rezept? Es brauche „die Sicherheit in den Zweikämpfen“ sowie „die Basics“. Es stecke „ja in den Spielerinnen, sie zeigen, dass sie es können - aber noch nicht über 90 Minuten. Das müssen wir lernen“. Bis zur EURO in der Schweiz (2. bis 27. Juli) bleiben dafür noch rund vier Monate.
Die nächsten Spiele in der Nations League stehen am 4. und 8. April gegen Schottland an.
Spielplan der Frauen-EM 2025
Vom 2. bis zum 27. Juli 2025 kämpfen bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 16 Nationen um den Titel. Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf ist bei dem Turnier dabei und möchte den neunten Titel holen. Als Titelverteidiger geht England in die Endrunde. Beginn der Frauen-EM 2025 ist am 2. Juli 2025 mit den Eröffnungsspielen Island gegen Finnland und Schweiz gegen Norwegen. Das ist der Spielplan der Frauen-EM 2025 in der Übersicht.


