Nach Werders Pokal-Aus: Bittencourt sauer: „Geht mir einfach auf den Sack“

Leonardo Bittencourt ist mit Werder Bremen überraschend im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld ausgeschieden.
Harry Langer/dpa- Werder Bremen scheidet im DFB-Pokal gegen Drittligist Arminia Bielefeld aus.
- Leonardo Bittencourt kritisiert das Team scharf für mangelnde Leistung.
- Niklas Stark sieht viele kleine Fehler als Grund für die Niederlage.
- Bielefeld besiegt den dritten Bundesligisten und zieht ins Halbfinale ein.
- Bittencourt fordert eine Veränderung im Team, um zukünftige Niederlagen zu vermeiden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Ärger sitzt tief! Werder Bremens Leonardo Bittencourt hat sein Team nach dem Viertelfinal-Aus im DFB-Pokal bei Arminia Bielefeld scharf kritisiert. Werder hat von neun Pflichtspielen in diesem Jahr nur eines gewonnen.
Schmeißt Werder eine starke Saison weg?
„Das regt mich am meisten auf, dass wir es nicht geschafft haben, dranzubleiben“, sagte Bittencourt. „Keine Ahnung, warum. Wir denken, wir sind die Krassesten oder was weiß ich. Das geht mir einfach auf den Sack, was wir hier für Chancen wegschmeißen.“ Die Niederlage im Pokal beim Drittligisten ist der vorläufige Tiefpunkt.
„Wir bringen es einfach nicht auf den Platz“
An der von Trainer Ole Werner vermittelten Spielidee liege es nicht. „Unsere Pläne sind Woche für Woche gut. Aber wir bringen es einfach nicht auf den Platz“, erklärte Bittencourt. „Wir müssen jetzt mal ein anderes Gesicht zeigen. Ansonsten weiß ich nicht, wo das endet.“
Mannschaft laut Bittencourt intakt
Atmosphärische Störungen gibt es in der Mannschaft laut Bittencourt aber nicht. „Nee, gibt’s nicht und das ist das Problem. Vielleicht muss da ein bisschen Störung rein.“ Das Team sei „wahrscheinlich zu lieb. Alles ist immer schön. Alles ist immer gut“, sagte der Routinier. „Da rasiere ich jetzt drüber. Das ist mir scheißegal.“
Auch Niklas Stark ist enttäuscht
„Wir haben nicht das Spiel gespielt, was wir spielen müssen“, monierte Kapitän Niklas Stark im ZDF, der angesichts der vierten Pflichtspielniederlage nacheinander anmerkte: „Wir laufen zur Zeit unserer Leistung hinterher. Es liegt an vielen, vielen Kleinigkeiten. Manchmal kann man im Fußball nicht alles erklären. Deswegen ist es manchmal so geil und manchmal so scheiße - bei uns ist es im Moment scheiße.“
Bielefeld schmeißt den dritten Bundesligisten aus dem Pokal
Arminia Bielefeld ist nach der nächsten Sensation ins Halbfinale des DFB-Pokals gestürmt. Der aufopferungsvoll kämpfende Drittligist rang Werder Bremen im Viertelfinale mit 2:1 nieder und benötigt nur noch einen Sieg, um ins Endspiel in der Hauptstadt einzuziehen.
Nach dem SC Freiburg und Union Berlin sind die kriselnden Bremer bereits der dritte Bundesligist, der in Bielefeld scheiterte. Marius Wörl mit einem platzierten Distanzschuss (35.) und ein Eigentor von Julian Malatini (41.) ließen die Alm beben. Der Bremer Anschlusstreffer durch den eingewechselten Oliver Burke (56.) war zu wenig.

