Zapfenstreich für Scholz: Warum Christian Lindner nicht zur Zeremonie kommt

Dass er nicht zu Scholz' Zapfenstreich kommt, hat laut Lindner „keinen politischen Hintergrund“.
Michael Kappeler/dpa (l.); Bernd von Jutrczenka/dpa- Christian Lindner fehlt beim Zapfenstreich für Olaf Scholz aus familiären Gründen.
- Vaterpflichten haben Vorrang, kein politischer Hintergrund.
- Lindner und Franca Lehfeldt wurden vor Kurzem Eltern.
- Scholz und Lindner hatten nach Koalitionsbruch ein zerrüttetes Verhältnis.
- Scholz wurde feierlich von der Bundeswehr verabschiedet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vaterpflichten gehen vor: Der frühere Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat familiäre Gründe für sein Fehlen beim großen Zapfenstreich für den scheidenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angeführt.
„Der Zapfenstreich gehört zum Zeremoniell des Machtwechsels in unserer Demokratie. Die Teilnahme ist eine Ehre. Meine Abwesenheit hat keinen politischen Hintergrund. Heute Abend gehen väterliche Pflichten vor“, schrieb Lindner am Abend auf der Plattform X.
Lindner (46) und seine Frau Franca Lehfeldt (35) sind vor Kurzem Eltern geworden. Beim Bruch der Ampel-Koalition hatte Scholz Lindner auch persönlich scharf angegriffen. Ihr Verhältnis gilt seitdem als zerrüttet.
Scholz wurde am Abend mit einem großen Zapfenstreich der Bundeswehr in Berlin feierlich als Bundeskanzler verabschiedet.
