Sonntagsfrage
: CDU verliert, AfD gewinnt – beide Parteien gleichauf

In einer Umfrage für die Bild-Zeitung erzielen beide 24 Prozent. Sonst ändert sich verglichen mit der Vorwoche recht wenig. Wie aussagekräftig sind wöchentliche Wahlumfragen?
Von
dpa
Deutschland
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AfD zieht erstmals mit Union gleich: ARCHIV - 30.01.2024, Berlin: Die Parlamentarier verfolgen die Debatte zum Auftakt der Haushaltswoche. (zu dpa: «AfD zieht in Umfrage erstmals mit Union gleich») Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Plenarsaal des Deutschen Bundestages (Archivbild).

Michael Kappeler/dpa
  • Union und AfD liegen gleichauf bei 24% in einer Insa-Umfrage für die Bild-Zeitung.
  • AfD gewinnt 1%, Union verliert 2% im Vergleich zur Vorwoche.
  • SPD stabil bei 16%, Grüne und Linke jeweils 6%.
  • FDP und BSW verpassen Parlament mit je 4%.
  • Umfrage basiert auf Befragung von 1.206 Bürgern, Fehlertoleranz bei 2,9%.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die AfD liegt in einer Umfrage zum ersten Mal gleichauf mit der Union. Knapp sechs Wochen nach der Bundestagswahl kommen Union und AfD in der Sonntagsfrage beide auf 24 Prozent. Das ergab eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die Bild-Zeitung. Für die AfD ist das ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Insa-Umfrage eine Woche zuvor und ihr bester Wert bisher in der Umfrage. Der Wahlsieger, die Union um Friedrich Merz, verliert dagegen zwei Prozentpunkte.

CDU und CSU hatten die Wahl am 23. Februar mit 28,5 Prozent der Zweitstimmen gewonnen und verloren zuletzt an Zustimmung der Wählerinnern und Wähler. Die AfD landete mit 20,8 auf Platz zwei.

SPD unverändert auf Platz drei

Die SPD kann ihren Wert in der Umfrage halten und liegt bei 16 Prozent. Dahinter liegen Grüne (-1) und Linke (+1) gleichauf. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden es FDP (+1) und BSW (-1) weiter nicht ins Parlament schaffen. Beide Parteien liegen laut der Umfrage bei 4 Prozent. 

Für die Umfrage wurden zwischen dem 31. März und dem 4. April 1.206 Bürgerinnen und Bürger befragt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt Insa zufolge bei 2,9 Prozentpunkten.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.