Online-Talk: Musk und Weidel treffen sich live auf X

Musk und Weidel treffen sich am 9. Januar zu einem Online-Gespräch.
Patrick Pleul/Sebastian Willnow/dpa- Elon Musk und Alice Weidel führen am 9. Januar ein Live-Gespräch auf Musks Plattform X.
- Das Gespräch dreht sich um Meinungsfreiheit und wird nur als Audio-Stream verfügbar sein.
- Musks Wahlaufrufe für die AfD sorgten für Kritik von deutschen Politikern.
- Musk zeigte bereits zuvor Interesse an der AfD und unterstützte auch Reform UK.
- Das Gespräch kann live auf X verfolgt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach umstrittenen Wahlkampfaufrufen von Tech-Milliardär Elon Musk für die AfD trifft sich der Unternehmer an diesem Donnerstag online mit AfD-Chefin Alice Weidel. Auf Musks Plattform X wollen beide am Abend des 9. Januar um 19 Uhr unter anderem über das Thema Meinungsfreiheit sprechen, wie ein Sprecher Weidels mitgeteilt hatte.
Die auf Englisch geführte Unterhaltung kann von jedem live bei X mitgehört werden. Es ist den Angaben zufolge ein reines Audiogespräch ohne Video. Musk und Weidel sind sich ihrem Sprecher zufolge bisher nicht persönlich begegnet. Die AfD-Chefin macht seit Tagen mit einem Countdown bei X Werbung für das Gespräch.
Musk sorgt mit AfD-Wahlwerbung für Kritik
Der Tesla-Chef hatte mit Beschimpfungen deutscher Spitzenpolitiker und dem Satz, nur die AfD könne Deutschland retten, große Unruhe in den deutschen Bundestagswahlkampf gebracht. Später bekräftigte er seine Position in einem Text in der „Welt am Sonntag“. Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) nannte Musks Wahlaufruf für die AfD „übergriffig und anmaßend.“ Kanzler Olaf Scholz (SPD) kritisierte, dass sich der Unternehmer – immerhin voraussichtlich bald Teil der neuen US-Regierung – „für eine in Teilen rechtsextreme Partei“ einsetze, „die die Annäherung an Putins Russland predigt und die transatlantischen Beziehungen schwächen will“.
Angeblich schon länger Interesse für AfD
Ein X-Nutzer hatte dem Milliardär im Zuge der Debatte ein öffentliches Gespräch mit AfD-Chefin Weidel vorgeschlagen. Schon bald darauf berichtete Weidels Sprecher von einem Austausch über ein Live-Gespräch mit dem Team Musk. Dieser habe sich bereits vor einigen Monaten für das AfD-Programm interessiert. Schon im vergangenen Sommer hatte er sich nach der Europawahl lobend über die Partei geäußert. Sie werde als rechtsextremistisch bezeichnet, „aber die politischen Positionen der AfD, von denen ich gelesen habe, klingen nicht extremistisch“, schrieb Musk im Juni auf X.
Fokus vor allem auf Deutschland und Großbritannien
Der Unternehmer mischt sich schon seit Monaten auch in die britische Politik ein. So hat er der rechtspopulistischen Partei Reform UK seine Unterstützung versichert und attackiert immer wieder die sozialdemokratische Labour-Regierung von Keir Starmer. Er wirft ihr unter anderem vor, nicht genug zur Aufklärung früherer Verbrechen sogenannter „grooming gangs“ zu tun. Dabei geht es um Banden, die organisiert Mädchen und Frauen sexuell ausbeuteten.


Elon Musk und Mark Zuckerberg wollen ihre Plattformen nicht moderieren. Würden Facebook und X endlich als Medienunternehmen behandelt werden, würde sich das Problem von alleine lösen.