Bundestagswahl 2025: Musk-Effekt? Mehrheit glaubt, seine Wahlempfehlung stärkt die AfD

Auf seiner Plattform X hat Elon Musk zuletzt erneut für die AfD geworben.
Alex Brandon/AP- Elon Musk unterstützt die AfD zur Bundestagswahl 2025 auf seiner Plattform X.
- 59% der Deutschen glauben, seine Wahlempfehlung stärkt die AfD.
- 50% sehen nur einen kleinen Einfluss von Musk auf den Wahlkampf.
- Musk plant einen Live-Talk mit AfD-Chefin Alice Weidel.
- 68% der Befragten zweifeln an Musks Kenntnis der deutschen politischen Lage.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
US-Unternehmer Elon Musk mischt sich weiter in den deutschen Bundestagswahlkampf ein. Die Wahlempfehlung des Tech-Milliardärs für die AfD hat der Partei nach Einschätzung der Menschen in Deutschland geholfen.
Musks Wahlempfehlung hilft der AFD im Bundestagswahlkampf
59 Prozent der Befragten gaben in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur an. Nur 4 Prozent waren der Meinung, es habe der AfD geschadet, 24 Prozent sahen keine Auswirkung. 13 Prozent antworteten mit „weiß nicht“.
Dennoch glaubt eine Mehrheit der Befragten nicht, dass Musks Äußerungen auf seiner Plattform X einen großen Einfluss auf den Bundestagswahlkampf haben. 50 Prozent sehen einen eher kleinen oder sehr kleinen Einfluss, 13 Prozent sogar gar keinen. 27 Prozent halten den Einfluss des Beraters des designierten US-Präsidenten Donald Trump dagegen für eher groß oder sehr groß.
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Musk mit Live-Talk mit Weidel auf X
Musk hatte zunächst auf X und später auch in einem Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“ dazu aufgerufen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen. Am Donnerstag will er mit AfD-Chefin Alice Weidel einen Live-Talk auf seiner Plattform veranstalten.
Mehrheit zweifelt an Musks Einschätzungen zu Deutschland
Danach gefragt, ob der US-Milliardär die politische Lage in Deutschland einschätzen könne, antworteten 68 Prozent der Befragten mit „Nein“, 21 Prozent trauen es ihm zu. Viele der Befragten wollen soziale Medien regulieren, um Einmischungen aus dem Ausland zu verhindern. 63 Prozent der Umfrageteilnehmer würde einen solchen Schritt zumindest teilweise befürworten. Ablehnen würde das hingegen eine Mehrheit der Anhängerinnen und Anhänger der AfD (58 Prozent). (Für die Umfrage befragte YouGov vom 3. bis zum 6. Januar 2.246 Menschen ab 18 Jahren.)
