Kanzlerkandidat offiziell
: Friedrich Merz geht für Union ins Rennen ums Kanzleramt

Die Parteivorstände von CDU und CSU haben CDU-Chef Friedrich Merz am Montag formell zum gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union küren.
Von
swp
Berlin
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Vor Landtagswahl in Brandenburg - CDU Wahlkampfabschluss: 21.09.2024, Brandenburg, Potsdam: Friedrich Merz (CDU), Bundesvorsitzender, spricht beim Wahlkampfabschluss der CDU Brandenburg auf dem Bassinplatz. In Brandenburg findet am Sonntag die Landtagswahl statt. Foto: Fabian Sommer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Friedrich Merz ist offiziell zum Kanzlerkandidaten von CDU und CSU ernannt worden.

Fabian Sommer/dpa
  • Friedrich Merz wurde offiziell zum Kanzlerkandidaten der Union für die Bundestagswahl 2025 nominiert.
  • CDU und CSU stimmten einhellig zu; Merz und Söder kündigten volle Unterstützung an.
  • Ziel ist es, die Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP abzulösen.
  • Umfragen sehen die Union derzeit mit 32-35,5% vorn.
  • Die FDP könnte mit 4% an der 5%-Hürde scheitern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Jetzt ist es offiziell: Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz ist von CDU und CSU zum gemeinsamen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2025 nominiert worden. Die Führungsgremien der CDU haben die Kanzlerkandidatur von Parteichef Friedrich Merz einstimmig gebilligt. Im Präsidium wie im Bundesvorstand gab es nach Angaben aus Teilnehmerkreisen anschließend minutenlangen Beifall für Merz. Zuvor hatte sich auch schon der Vorstand der CSU geschlossen hinter die Kanzlerkandidatur des CDU-Vorsitzenden gestellt.

Die Chefs der beiden Unionsparteien  - Friedrich Merz und Markus Söder - hatten am Dienstag nach internen Absprachen bekannt gegeben, dass der 68 Jahre alte Merz die Kanzlerkandidatur übernimmt. Söder ließ Merz den Vortritt und sagte ihm volle Rückendeckung im kommenden Bundestagswahlkampf zu. Diese Entscheidung musste nun noch von den Führungsgremien beider Parteien abgesegnet werden.

Ziel beider Unionsparteien ist es, bei der Bundestagswahl am 28. September kommenden Jahres die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP abzulösen. In Umfragen liegt die Union derzeit mit Werten zwischen 32 und 35,5 Prozent weit vor allen anderen Parteien. Die drei Ampel-Parteien kommen zusammen nur auf 29 bis 30 Prozent, wobei die FDP in den Umfragen mit 4 Prozent sogar um ihren Wiedereinzug in den Bundestag bangen muss.

Mit Material von dpa.