Bundestagswahl 2025
: Nur jeder Fünfte hält Kanzlerkandidat Merz für geeignet

Die Union hat sich relativ geräuschlos auf einen Kanzlerkandidaten verständigt. Eine Umfrage zeigt nun, dass dieser sich noch um die Gunst der Wähler bemühen muss.
Von
dpa
Berlin
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Pressekonferenz zu Kanzlerkandidatur-Frage der Union: 17.09.2024, Berlin: Friedrich Merz (l), CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, und Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern, geben eine Pressekonferenz zur Frage um die Kanzlerkandidatur der Union. (zu dpa: «CDU-Chef Merz tritt als Kanzlerkandidat der Union an») Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Friedrich Merz (l), CDU-Bundesvorsitzender und Unionsfraktionsvorsitzender, und Markus Söder, CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern.

Kay Nietfeld/dpa
  • Nur 19% der Bürger finden Merz als Kanzlerkandidat geeignet.
  • Verteidigungsminister Pistorius führt in Umfrage mit 30%.
  • Söder unterstützt Merz als Kanzlerkandidat der Union.
  • Habeck und Scholz erhalten 18% bzw. 9% Zustimmung.
  • Umfrage von Forsa für RTL/ntv, 1000 Befragte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Lediglich knapp ein Fünftel der Bürger (19 Prozent) halten den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz einer Umfrage zufolge für einen geeigneten Kanzlerkandidaten. Die meisten Befragten, 30 Prozent, sehen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) als geeignet für die Kandidatur für das Amt des Bundeskanzlers an. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, das für das RTL/ntv-Trendbarometer am Dienstag rund 1000 Menschen um Antworten gebeten hat. Die Befragten konnten sich auch für mehr als einen Kandidaten entscheiden.

CDU und CSU hatten sich am Dienstag auf Merz als Kanzlerkandidat der Union verständigt. CSU-Chef Markus Söder sagte Merz ausdrücklich seine Unterstützung zu.

Auf die Frage nach dem geeigneten Kandidaten nannten 22 Prozent Söder. 18 Prozent sagen das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und nur 9 Prozent vom amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).