SWP+SWP+AfD gegen Verfassungsschutz
: Deswegen fällt die Verteidigungslinie der AfD in sich zusammen

Das OVG Münster hat dem Bundesamt für Verfassungsschutz recht gegeben, die AfD scheitert mit ihrer Berufung. Worum es im Kern geht und warum das Urteil folgerichtig ist.
Kommentar von
Dominik Guggemos
Berlin
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Tino Chrupalla (vorne links) und Alice Weidel. Die beiden AfD–Chefs hatten von Petr Bystron eine schriftliche Stellungnahme angefordert und diese am Donnerstag erhalten. Am Montag wollen sich die beiden mit dem Fraktionssprecher für Außenpolitik im Bundestag persönlich treffen.

ARCHIV - 31.01.2024, Berlin: Tino Chrupalla und Alice Weidel nehmen an der Generaldebatte zum Etat des Bundeskanzlers und des Bundeskanzleramts teil. Sie führen gemeinsam die AfD-Bundestagsfraktion und sind Co-Vorsitzende der Bundespartei. (zu dpa: «AfD im Gegenwind») Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Urteil des OVG Münster dürfte die beiden AfD-Chefs Tino Chrupalla (vorne links) und Alice Weidel nicht überraschen. Die Verteidigungslinie der AfD, dass ihr Parteiprogramm eine andere Sprache spreche als die zahlreichen völkischen Aussagen von vielen verschiedenen und teils ranghohen Parteimitgliedern, konnte die Richter nicht überzeugen.

Kay Nietfeld/dpa