Das Tief „Bernd“ vermiest dieser Tage den Sommer in vielen Regionen Deutschlands ganz schön. Im Juli erwartet man eigentlich strahlende Sonne und hohe Temperaturen – und man bekommt Starkregen, Gewitter und nicht allzu warme Tage. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagt für Deutschland am Mittwoch, 14, Juli, in der Nordhälfte Deutschlands schwere Gewitter mit heftigem Starkregen um 30 l/qm, Hagel und Sturmböen voraus. Vereinzelt auch extrem heftiger Starkregen um 50 l/qm nicht ausgeschlossen.
Im Süden dagegen soll es vor allem an den Alpen schwere Gewitter geben. Im Westen sowie im Raum Schwarzwald ergiebiger oder extremer Dauerregen.

Das Wetter in Baden-Württemberg

Von Mittwochmittag bis Donnerstagmittag soll es vor allem im Süden Baden-Württembergs Dauerregen geben. Vor allem im Westen und dort besonders im Bereich des Schwarzwaldes und Ober- und Hochrheins sowie ab Mittwochabend bzw. der Nacht zum Donnerstag auch im Bereich des Allgäus werden sehr große Regenmengen erwartet. Gewitter soll es am Mittwoch tagsüber im Osten und Südosten geben, kleinkörniger Hagel und Sturmböen schließt der DWD nicht aus. Es besteht ein geringes Unwetterrisiko wegen des Starkregens. Für ganz Baden-Württemberg besteht laut dem DWD keine Unwetterwarnung.

Das Wetter in Nordrhein-Westfalen

Anders als in Baden-Württemberg sieht es in NRW aus. Dort gibt es schwerpunktmäßig für den Bereich Mitte bis in den Südwesten von Nordrhein-Westfalen laut DWD eine Warnung vor starkem Unwetter. Bedeutet: Am Mittwoch im Verlauf des Tages bis Donnerstagmorgen teilweise kräftige Gewitter, heftiger Starkregen mit teilweise 60 Liter Regen pro Quadratmeter und vereinzelt schwere Sturmböen bis 90 Kilometer pro Stunde.

Das Wetter in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Für Teile des Saarlands und Teile von Rheinland-Pfalz sind ebenfalls extreme Unwetter vorhergesagt. Laut Deutschem Wetterdienst bevorzugt in der Nordhälfte. Gleiches Spiel wie in Nordrhein-Westfalen: Starkregen, kräftige Gewitter, Hagel in 2 Zentimeter Größe und vereinzelt auch schwere Sturmböen bis 90 km/h. In der Nacht zum Donnerstag dann vor allem im Westen weiterhin einzelne heftige Gewitter.

Das Wetter in Bayern

Den Freistaat soll das Tief „Bernd“ am Mittwoch nicht so enorm treffen. Für Bayern hat der DWD keine Unwetterwarnung ausgesprochen. Trotzdem gibt es auch dort am Mittwoch vor allem am Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag einzelne Gewitter und Starkregen – allerdings nicht solche Mengen wie etwa in NRW. Kleinkörniger Hagel und Sturmböen werden erwartet. Ab heute Abend insbesondere in Schwaben, aber auch im westlichen Franken starke bis stürmische Böen bis 60 km/h. Auf höheren Alpengipfeln ab der Nacht zum Donnerstag vereinzelt schwere Sturmböen um 90 km/h aus West bis Südwest.

Schwere Unwetter in Sachsen - Mann im Erzgebirgskreis von Sturzflut mitgerissen

In Sachsen hat es am Dienstag schwere Unwetter mit starken Rgen gegeben. In der Folge gab es Überschwemmungen und eine Sturzflut. Ein Mann im Erzgebirgskreis wird vermisst.