VAG-Streik in Nürnberg: Diese Linien fahren am Mittwoch trotzdem

Verdi bestreikt die VAG am Mittwoch, dem 11. Februar 2026, in Nürnberg. Welche Linien fahren trotzdem?
Daniel Karmann/dpaFahrgäste in Nürnberg müssen sich am Mittwoch, dem 11. Februar, auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen weiteren Warnstreik bei der VAG angekündigt, wodurch zahlreiche Busse und Bahnen ausfallen werden. Es gibt jedoch vereinzelte Ausnahmen und Linien, die trotz des Streiks am Mittwoch fahren.
Nürnberg: Streik am Mittwoch bei der VAG
Am Mittwoch, 11. Februar 2026, kommt es aufgrund eines von Verdi ausgerufenen ganztägigen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen TV-N Bayern zu massiven Einschränkungen im Nürnberger Nahverkehr. Der Streik beginnt um 4.00 Uhr und dauert 24 Stunden. Infolge des Arbeitskampfs fahren an diesem Tag keine U-Bahnen und Straßenbahnen, zudem entfällt der reguläre Busfahrplan vollständig. Zusätzlich sind das KundenCenter sowie das Kundentelefon vom Streik betroffen.
Notfahrplan: Welche Linien fahren weiterhin?
Statt des regulären Fahrplans wird ein Ersatzangebot auf Basis des NightLiner-Netzes eingerichtet. Insgesamt verkehren 16 Buslinien, die sternförmig vom Nürnberger Hauptbahnhof in alle Richtungen starten. Die ersten Busse fahren gegen 5.00 Uhr, bis etwa 20.30 Uhr jeweils ungefähr zur halben Stunde, danach stündlich zur vollen Stunde. Hier gibt es das Busnetz zum Download, die Fahrpläne zum Download und die Übersicht über die Abfahrtssteige am Hauptbahnhof.
Züge der Deutschen Bahn, wie Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE), sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt.
Aktueller Streik 2026: Warum wird erneut gestreikt?
Es ist der zweite Warnstreik in Bayern in der aktuellen Tarifrunde. Am vergangenen Montag hatte Verdi bereits im Rahmen einer annähernd bundesweiten Aktion den Nahverkehr in mehreren größeren bayerischen Städten teilweise lahmgelegt. Auch damals waren München und Nürnberg bereits betroffen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Damit habe man Bewegung in die Tarifrunde bringen wollen, hieß es von der Gewerkschaft. Diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht: „Ein positives Signal seitens der Arbeitgeber hätte den zweiten Streiktag verhindert“, sagt der stellvertretende Landesbezirksleiter Sinan Öztürk. Dass es zwei Tage vor der zweiten Verhandlungsrunde nun erneut zum Warnstreik komme, sei „alleine der Tatsache geschuldet, dass die Arbeitgeber mit ihren Äußerungen überdeutlich machen, dass sie die Nöte der Beschäftigten nicht ernst nehmen“.
Mit Material der dpa
