Unwetter in Südfrankreich aktuell: Höchste Warnstufe, Erdrutsche und Evakuierungen

In Südfrankreich hat es heftige Unwetter gegeben. Alle Infos im Überblick.
picture alliance/dpa/AFP | Valery HacheIn Südfrankreich hat es schwere Unwetter gegeben, es gab Erdrutsche, Menschen mussten evakuiert werden.
Französischer Wetterdienst verhängt höchste Warnstufe
Heftige Unwetter in Südfrankreich haben zu Stromausfällen, Straßensperrungen und Schulschließungen geführt. Das Alpes-Maritimes-Departement warnte am Freitag vor intensivem Regen und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde. Erdrutsche und umgestürzte Bäume blockierten Verkehrswege, und die Strandpromenade in Nizza wurde aufgrund hoher Wellen gesperrt. Der Wetterdienst Météo France gab für die Region die höchste Unwetterwarnstufe Rot aus, was zur vorsorglichen Schließung aller Schulen und Kindergärten am Freitag führte.
Feuerwehr im Einsatz, Menschen wurden evakuiert
Rund 250 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, bislang sei aber niemand zu Schaden gekommen, sagte der Präfekt des Departements, Hugues Moutouh. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz. Besondere Sorge galt drei Bergtälern, wo befürchtet wurde, dass Flüsse über die Ufer treten und Wasser und Schlamm schwere Schäden anrichten.
(mit Material von dpa)
Informationen rund um das Thema Klimawandel und die Folgen gibt es auf unserer Klimawandel-Themenseite.

