Überraschende Änderung bei Kaufland: Kunden müssen jetzt DAFÜR zahlen

In der Obst- und Gemüseabteilung erwartet KundInnen von Kaufland eine Änderung.
Jens Wolf/dpa- Kaufland erhebt jetzt 1 Cent Gebühr für Obst- und Gemüsetüten.
- Ziel: Reduktion des Plastikverbrauchs, nachhaltigeres Wirtschaften.
- Deutsche verbrauchten 2021 ca. 2,25 Milliarden Plastiktüten.
- EU plant ab 2030 Verbot von Einweg-Plastikverpackungen.
- Alternative: Mehrwegnetze in Filialen verfügbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nicht nur steigen mit dem Jahreswechsel der Mindestlohn und das Kindergeld. Auch ein neues Verbot für Restmüll gilt ab sofort. Bei den Supermärkten kommt es ebenfalls zu Umstellungen. REWE hat zum neuen Jahr die Kooperation mit Payback aufgelöst und ein neues Treueprogramm gegründet. Und auch bei Edeka und Netto kommt es jetzt zu Änderungen bei beliebten Bonusprogrammen. Kaufland hingegen hat eine neue Regel in den Filialen erlassen.
Kaufland: Angebot wird kostenpflichtig
Kaufland sorgt mit einer neuen Maßnahme für Aufsehen: Ab sofort erhebt der Einzelhändler eine Gebühr für die bisher kostenlosen Plastik-Obst- und Gemüsetüten. KundInnen müssen nun 1 Cent pro Tüte bezahlen. Die Gebühr wird direkt an der Kasse abgerechnet. Kunden, die eine Obst- oder Gemüsetüte verwenden, sehen den Betrag auf ihrem Kassenbon. Dort ist dieser als Posten „OuG Beutel“ aufgeführt. Alternativ stehen in den Filialen kostenpflichtige Mehrwegnetze zur Verfügung, die eine umweltfreundlichere Wahl darstellen.
Warum führt Kaufland die Gebühr ein?
Das Unternehmen begründet die Einführung der Gebühr mit dem Ziel, den Plastikverbrauch weiter zu reduzieren und nachhaltiger zu wirtschaften. Laut der Verbraucherzentrale verbrauchten Deutsche alleine im Jahr 2021 etwa 2,25 Milliarden davon. Pro Kopf sind das 28,1 Beutel pro Jahr. Mit der Kostenpflicht für die dünnen Plastikbeutel möchte Kaufland Kunden ermutigen, auf wiederverwendbare Alternativen umzusteigen.
Verbot von Plastiktüten: EU-Verordnung tritt ab 2030 in Kraft
Die Plastiktüten in den Gemüse- und Obstabteilungen in den Supermärkten stehen längerfristig vor dem Aus. Ab 2030 plant die EU laut Tagesschau, Einweg-Plastikverpackungen weitgehend zu verbieten. Jede Verpackung muss dann recycelbar sein, mit Ausnahmen für Medikamente und bestimmte traditionelle Verpackungen wie Camembert-Holzschachteln. Kleine Plastikverpackungen, z. B. Ketchup-Tütchen und Mini-Shampoo-Flaschen, werden verboten. Auch unverpacktes Obst und Gemüse unter 1,5 kg darf nicht mehr in Plastik angeboten werden. Die EU setzt stattdessen auf Mehrwegsysteme, ähnlich dem deutschen Pfandsystem, und will verbindliche Mehrwegquoten einführen. Zudem sollen gesundheitsschädliche Chemikalien wie PFAS und Bisphenol A aus Verpackungen verbannt werden. Ziel ist es, den Verpackungsmüll um 15 % bis 2040 zu reduzieren, da der aktuelle Durchschnitt in der EU bei 190 Kilogramm und in Deutschland bei 225 Kilogramm pro Person jährlich liegt.
Änderungen 2025
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