Springt ein Auto nicht mehr an, liegt das sehr oft daran, dass die Batterie leer ist. Man muss es aber in der Regel nicht aufwändig reparieren und schon gar nicht in die Werkstatt bringen. Ein anderes Auto – egal ob von Passanten oder einem Pannenservice – kann mithilfe eines Überbrückungskabels Starthilfe geben – die Batterie des liegengebliebenen Fahrzeugs lädt sich dann wieder auf.

Überbrückungskabel für Diesel-Motoren: Das müsst ihr beachten

Bevor man einem anderen Auto Starthilfe gibt, sollte man sich unbedingt über den Motor informieren: Denn für Dieselmotoren braucht man dickere Kabel als für Benzinmotoren. Der Grund ist, dass Dieselmotoren in der Regel einen größeren Hubraum haben. Außerdem haben Dieselfahrzeuge stärkere Batterien. Die Kabel müssen also dick genug sein, um die Stromstärke auszuhalten.
Verschiedene Fachportale empfehlen für die Starthilfe von Autos mit Dieselmotoren Überbrückungskabel, die einen Querschnitt von 35 bis 50 Quadratmillimetern (für Lastwagen) haben. Ferner sollten die Kabel etwa drei Meter lang sein. Gibt man Autos mit Benzinmotoren Starthilfe, sollten die Kabel ebenfalls drei Meter lang sein, es genügt ein Querschnitt von etwa 25 Quadratmillimetern.
Bevor man zwei Autobatterien mit Überbrückungskabeln verbindet, sollte man unbedingt die richtige Reihenfolge beachten. Ansonsten kann es zu schweren Schäden kommen.