Tödliche Tornados
: Unwetter in den USA töten mindestens 40 Menschen

Nach den schweren Unwettern mit Tornados im Süden und Mittleren Westen der USA ist die Zahl der Opfer laut US-Medienberichten auf mindestens 40 gestiegen.
Von
Christian Wille
Washington
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Stürme in den USA: 16.03.2025, USA, Plantersville: Emily Robertson ist wieder mit einer ihrer Katzen vereint, während sie in den Schäden nach einem Tornado, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, nach persönlichen Gegenständen sucht. Foto: Butch Dill/FR111446 AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Auch Emily Robertson ist von den Stürmen in den USA hart getroffen worden. Jetzt ist sie wieder mit einer ihrer Katzen vereint und sucht in den Trümmern, die der Tornado hinterlassen hat, nach persönlichen Gegenständen.

Butch Dill/FR111446 AP/dpa
  • Mindestens 40 Tote durch Tornados in USA; Missouri meldet 12 Tote und viele Verletzte.
  • 80 Tornados in acht Bundesstaaten gemeldet; Freitag begannen die heftigen Unwetter.
  • Emily Robertson sucht in Trümmern nach persönlichen Gegenständen; wieder mit Katze vereint.
  • Tornados entstehen bei großen Temperaturunterschieden und Gewittern.
  • Zyklon "Alfred" trifft australische Ostküste; Lena Bäßler und Jona Koch erleben Naturgewalt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Heftige Unwetter in den USA fordern mehrere Menschenleben. Alleine im Bundesstaat Missouri starben infolge der Tornados und Stürme zwölf Menschen. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.

Die Unwetter hatten am Freitag begonnen. In acht Bundesstaaten - Missouri, Arkansas, Mississippi, Louisiana, Illinois, Tennessee, Alabama und Indiana - wurden insgesamt rund 80 Tornados gemeldet, Dutzende wurden als solche bestätigt.

Zum Vergleich: In Deutschland gibt es laut dem Deutschem Wetterdienst durchschnittlich ungefähr 45 Tornados pro Jahr.

Wie entsteht ein Tornado?

Tornados entstehen bei großen Temperaturunterschieden und treten häufig zusammen mit Gewittern auf. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis in Bodennähe.

Zwei Ermstäler erleben Tropensturm „Alfred“ live mit

Unaufhaltsam bewegte sich Zyklon „Alfred“ auf die australische Ostküste zu. Das Besondere an „Alfred“ war, dass er so weit südlich wie seit Jahrzehnten nicht mehr auf Land treffen sollte, und zwar in der Region der Millionenmetropole Brisbane, der drittgrößten Stadt Australiens. Dort war „Alfred“ als der stärkste Zyklon seit 50 Jahren angekündigt. Die zwei jungen Ermstäler Lena Bäßler aus Metzingen und Jona Koch aus Dettingen waren zu diesem Zeitpunkt vor Ort und haben die Naturgewalt live miterlebt.

Mit Material von DPA.