Royal-Wissen to go: Wie heißen die Royals mit Nachnamen?

König Charles III. und Königin Camilla bei seiner Krönung. Aber welcher Name steht eigentlich auf dem Ausweis von Charles?
Leon Neal/Pool Getty Images/AP/dpa- Mitglieder europäischer Königshäuser haben Nachnamen, die oft wenig bekannt sind.
- Die britische Königsfamilie führt den Nachnamen Mountbatten-Windsor.
- Schwedische Royals tragen den Nachnamen Bernadotte.
- Spanische Royals haben den Nachnamen Borbón.
- Dänische Königsfamilie heißt von Glücksburg.
- Niederländische Royals kombinieren von Amsberg und Oranje-Nassau.
- Belgische Königsfamilie heißt von Belgien.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Müller, Mayer, Schmidt – fast jeder Mensch hat einen Nachnamen, der oft einen Hinweis auf die Herkunft oder den Beruf seiner Vorfahren gibt. Doch wie sieht das eigentlich bei den Royals aus? Habt ihr euch schon einmal gefragt, welche Nachnamen die Mitglieder der europäischen Königshäuser tragen?
Anders als bei den meisten Menschen sind die Nachnamen der Royals oft kaum bekannt – sie werden selten verwendet. Wir werfen einen Blick hinter die royale Fassade und klären auf, wie die blaublütigen Familien in Europa wirklich heißen.
Die britische Königsfamilie: Windsor – oder doch Mountbatten-Windsor?
Die britische Königsfamilie ist wahrscheinlich die bekannteste Monarchie der Welt. Ihr offizieller Nachname ist Windsor. Dieser wurde 1917 von König George V. eingeführt, um die deutsche Herkunft des vorherigen Familiennamens „Sachsen-Coburg und Gotha“ zu verschleiern.
Aber halt, es gibt noch mehr! Nach der Heirat von Königin Elisabeth II. mit Prinz Philip, der den Nachnamen Mountbatten trug, wurde eine Kombination aus beiden Namen verwendet: Mountbatten-Windsor. Dieser Doppelname gilt vor allem für Nachkommen, die keinen offiziellen Titel wie „Prinz“ oder „Prinzessin“ tragen.
König Charles III. trägt ebenfalls den Nachnamen Mountbatten-Windsor. Da er jedoch als König regiert, wird sein Nachname selten bis gar nicht verwendet, da der Titel „König Charles III.“ für die Identifikation ausreicht. Prinz Harry, sein Sohn, wird in Situationen, in denen sein Titel nicht verwendet wird, als Henry Mountbatten-Windsor geführt, beispielsweise auf offiziellen Dokumenten.
Die schwedische Königsfamilie: Bernadotte
In Schweden trägt die Königsfamilie den Nachnamen Bernadotte. Dieser Name geht auf Jean-Baptiste Bernadotte zurück, einen ehemaligen französischen General, der 1810 zum König von Schweden gewählt wurde. Heute sind die Nachkommen von König Carl XVI. Gustaf Träger dieses Namens. Ein Beispiel wäre Prinzessin Madeleine Bernadotte, die jüngere Tochter des schwedischen Königs.
Das spanische Königshaus: Borbón
Die spanischen Royals tragen den Nachnamen Borbón, die spanische Variante von „Bourbon“. Diese Familie stammt ursprünglich aus Frankreich und kam im 18. Jahrhundert auf den spanischen Thron. König Felipe VI. und seine Familie führen diesen Namen, auch wenn er in der Öffentlichkeit kaum gebraucht wird. Ein Beispiel ist Felipe Juan Froilán de Marichalar y Borbón, der Enkel von Königin Sofia und Neffe des Königs.
Das dänische Königshaus: Glücksburg
Die dänische Königsfamilie trägt offiziell den Nachnamen von Glücksburg, benannt nach einem Schloss in Schleswig-Holstein. Die Dynastie wurde im 19. Jahrhundert gegründet und hat sich seither in ganz Europa ausgebreitet. Ein Beispiel ist Kronprinz Frederik von Dänemark, dessen voller Name Frederik André Henrik Christian von Glücksburg lautet.
Die niederländische Königsfamilie: Von Amsberg und Oranje-Nassau
In den Niederlanden verbindet die Königsfamilie zwei Namen: von Amsberg, den Nachnamen des ehemaligen Prinzgemahls Claus, und Oranje-Nassau, das historische Haus, aus dem die niederländischen Monarchen seit Jahrhunderten stammen. Ein Beispiel ist die jüngste Tochter des niederländischen Königs, Prinzessin Ariane von Oranje-Nassau, van Amsberg.
Das belgische Königshaus: Von Belgien
Die belgische Königsfamilie trägt den Nachnamen von Belgien. Dieser Name unterstreicht die enge Verbindung der Monarchie mit dem Staat. Ursprünglich gehörte die Familie dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha an, aber auch hier wurde der Name während des Ersten Weltkriegs angepasst. Ein Beispiel ist Prinzessin Elisabeth von Belgien, die Thronfolgerin und Tochter von König Philippe.
Besonderheiten der royalen Nachnamen
Viele Royals verzichten im Alltag auf ihren Nachnamen, da ihre Titel sie ausreichend identifizieren. Doch Nachnamen kommen zum Beispiel in amtlichen Dokumenten, Heiratsurkunden oder bei Situationen, in denen der Titel nicht verwendet wird, zur Anwendung. Sie spiegeln oft die Geschichte der Dynastien und ihre Verbindungen zu anderen europäischen Herrscherhäusern wider.
Ein Hauch von Normalität
Auch wenn die Royals manchmal wie von einem anderen Stern erscheinen, zeigen ihre Nachnamen, dass sie letztlich auch Teil einer größeren historischen und genealogischen Ordnung sind.
Ob Windsor, Bernadotte oder Borbón – ihre Namen erzählen Geschichten von Macht, Wandel und Tradition. Jetzt, wo ihr die Nachnamen der europäischen Königsfamilien kennt, wird der Blick auf die Monarchien Europas vielleicht ein kleines bisschen persönlicher!

