So ein Mist: Da hat man den Rollladen herunter gelassen, um seine Fenster vor einem heranziehenden Sturm zu schützen und nachdem dieser weitergezogen ist, ist die Jalousie beschädigt. Was tun? Diese Frage stellen sich viele Menschen in Deutschland. Schließlich kommen Rollläden-Schäden nicht so häufig vor und die Unwetter sind nun häufig extremer als sie es je waren. Kann man den Schaden einfach der Versicherung melden?

Beschädigte Rollläden werden in der Regel von der Versicherung abgedeckt

In den meisten Fällen sollte die Antwort auf diese Frage „Ja“ heißen. Denn Rollläden gehören zum Gebäudezubehör und sind daher in der Gebäudeversicherung mitversichert, wenn es um Sturmschäden geht. Dabei gibt es aber ein wichtiges Detail: Die meisten Versicherungsgesellschaften definieren den Begriff „Sturm“ ab der Windstärke acht (62 bis 74 Stundenkilometer).
Hat man infolge eines Unwetters Schäden an der Jalousie erlitten, steht man also im Zweifelsfall eventuell, je nach Versicherung, in der Pflicht zu beweisen, dass der Sturm auch mindestens diese Stärke erreicht hat. Der Deutsche Wetterdienst kann aber hier auf Anfrage genaue Daten zu der Windstärke im entsprechenden Ort vorlegen. Dass die Versicherungsgesellschaft darüber hinaus sicherstellt, dass der Geschädigte bei dem Sturm auch seine Sorgfaltspflicht erfüllt hat, versteht sich von selbst.
Scharlatane der Dachsanierung Erst kommt der Sturm, dann die Betrüger

Kuchen

Lohnt es sich überhaupt, bei Sturm den Rollladen zu schließen?

Schon bevor man sich über die Reparatur oder den Ersatz seines Rollladens Gedanken machen muss, sollte man vielleicht vor einem Sturm erst überlegen, ob es Sinn ergibt, die Jalousie überhaupt herunterzulassen. Denn je nach Sturm und Beschaffenheit der Rollläden könnte die Antwort auf diese Frage unterschiedlich ausfallen. In welchen anderen Fällen, die nichts mit Sturm zu tun haben, es sich außerdem lohnt, den Rollladen zu schließen, können Sie hier nachlesen.