• Das Robert Koch-Institut veröffentlicht jede Woche eine neue Liste der aktuellen Corona-Risikogebiete
  • Auch diesen Freitag, 17.09.2021, gab das RKI bekannt, welche Länder in Europa und der Welt von Deutschland als Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet eingestuft werden
  • Welche Urlaubsländer, Inseln und Regionen gelten als Risikogebiete?
  • Definition, Folgen für Einreise, Test und Quarantäne – ab wann ein Land als Hochrisikogebiet gilt
Zwar ist der Sommer in Deutschland vorbei – doch in einigen Bundesländern stehen schon die Herbstferien bevor. In vielen Ländern in Europa und der Welt kann man auch noch im September und Oktober die Sonne genießen. Während die Corona-Zahlen in den Sommermonaten vielerorts niedrig waren, steigen sie jetzt wieder an. Doch welche Länder sind wegen einer hohen Inzidenz zum Risikogebiet erklärt worden? Eine Übersicht der aktuellen Hochrisikogebiete:

Neue Liste der Risikogebiete: Diese Länder sind Hochrisikogebiete

Deutschland bewertet die Liste der Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete Woche für Woche neu. Am vergangenen Freitag wurden viele griechische Inseln wie Kreta und Korfu von der Liste gestrichen. In Europa wurden aber Teile Norwegens hinzugefügt. An diesem Freitag, 17.09., hat das RKI veröffentlicht, dass folgende Länder neu als Hochrisikogebiete eingestuft wurden:
  • Antigua und Barbuda
  • Armenien
  • Barbados
  • Belize
  • Guyana
  • Moldau
  • Venezuela

Welche Länder sind laut neuer RKI-Liste kein Risikogebiet mehr?

Ist die Corona-Lage in einem Land entschärft und die Inzidenz gesunken, werden Länder oder einzelne Regionen und Inseln wieder von der Liste der Risikogebiete gestrichen. Ist ein Land kein Hochrisikogebiet mehr, entfallen Quarantäneregeln bei der Rückreise nach Deutschland. Diese Länder haben fortan nicht mehr den Status eines Hochrisikogebiets:
  • Bangladesch
  • Botsuana
  • Brasilien
  • Eswatini
  • Indien
  • Irland – die Region West
  • Lesotho
  • Malawi
  • Nepal
  • Portugal – die Region Algarve
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Südafrika
  • Zypern

Corona-Hochrisikogebiete aktuell: Liste aller eingestuften Länder

Die Temperaturen werden kühler und es wird erwartet, dass die Corona-Zahlen überall wieder stark ansteigen. Wenn in manchen Bundesländern bald Herbstferien beginnen, könnte es sein, dass die Anzahl der Reisenden eine Auswirkung auf die Zahlen hat. Das RKI hat am Freitag, 17.09., bekannt gegeben, welche Länder Deutschland von nun als Hochrisikogebiete einstuft. Eine Übersicht:
  • Ägypten (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Albanien (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Algerien (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Antigua und Barbuda (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Armenien (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Aserbaidschan (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Barbados (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Belize (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Bosnien und Herzegowina (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021)
  • Costa Rica (Hochrisikogebiet seit 9. Mai 2021)
  • Dominica (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021)
  • Fidschi (Hochrisikogebiet seit 11. Juli 2021)
  • Frankreich – die folgenden Regionen und französischen Überseegebiete gelten als Hochrisikogebiete:
      Provence-Alpes-Côte d'Azur (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Guadeloupe (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Martinique (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) St. Barthélemy (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) St. Martin (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021) Französisch-Guayana (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021) Französisch-Polynesien (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)
  • Georgien (Hochrisikogebiet seit 25. Juli 2021)
  • Grenada (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021)
  • Guyana (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Guatemala (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Haiti (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Honduras (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Indonesien (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Irak (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Iran (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Irland - die folgenden Regionen gelten als Hochrisikogebiete:
      Border (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021)
  • Israel (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021) inklusive der Palästinensischen Gebiete (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Jamaika (Hochrisikogebiet seit 29. August 2021)
  • Japan (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Kasachstan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Kenia (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)
  • Kolumbien (Hochrisikogebiet seit 24. Januar 2021)
  • Korea (Demokratische Volksrepublik) (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Kosovo (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021)
  • Kuba (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Libyen (Hochrisikogebiet seit 18. Juli 2021)
  • Malaysia (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Marokko (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Mexiko (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Moldau, Republik (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Mongolei (Hochrisikogebiet seit 13. Juni 2021)
  • Montenegro (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)
  • Mosambik (Hochrisikogebiet seit 1. August 2021)
  • Myanmar (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Nicaragua (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021)
  • Niederlande – die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete:
      Aruba (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Curaçao (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Bonaire (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Sint Eustatius (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Sint Maarten (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021) Saba (Hochrisikogebiet seit 27. Juli 2021)
  • Nordmazedonien (Hochrisikogebiet seit 22. August 2021)
  • Norwegen - die folgenden Provinzen gelten als Hochrisikogebiete:
      Oslo (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021) Viken (Hochrisikogebiet seit 12. September 2021)
  • Papua-Neuguinea (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Philippinen (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Russische Föderation (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • St. Kitts und Nevis (Hochrisikogebiet seit 29. August 2021)
  • St. Lucia (Hochrisikogebiet seit 29. August 2021)
  • Senegal (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Serbien (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Seychellen (Hochrisikogebiet seit 14. Februar 2021)
  • Sri Lanka (Hochrisikogebiet seit 5. September 2021)
  • Sudan (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Suriname (Hochrisikogebiet seit 23. Mai 2021)
  • Syrische Arabische Republik (Hochrisikogebiet seit 31. Januar 2021)
  • Tadschikistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Tansania (Hochrisikogebiet seit 14. März 2021)
  • Thailand (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Trinidad und Tobago (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Türkei (Hochrisikogebiet seit 17. August 2021)
  • Tunesien (Hochrisikogebiet seit 25. April 2021)
  • Turkmenistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Usbekistan (Hochrisikogebiet seit 8. August 2021)
  • Venezuela, Bolivarische Republik (Hochrisikogebiet seit 19. September 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (Hochrisikogebiet seit 7. Juli 2021)
  • Vereinigte Staaten von Amerika (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)
  • Vietnam (Hochrisikogebiet seit 15. August 2021)

Aktuelle Virusvariantengebiete laut RKI-Liste

Das RKI hat am Freitag, 17.09., bekannt gegeben, dass kein Land mit Wirkung vom 22.08.2021 neu zur Liste der Virusvariantengebiete hinzukommt. Als Virusvarianten-Gebiete gilt damit derzeit kein Land.

RKI Risikogebiete in Europa: Welche Länder in Europa sind nicht Risikogebiete?

Für Urlauber und Urlauberinnen gibt es gute Nachrichten: Griechenland – inklusive der südlichen Ägais und Kreta – ist nicht mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete.
Teile von Frankreich gelten ebenfalls nicht mehr als Risikogebiete: Die Regionen Korsika und Okzitanien gelten nicht mehr als besonders gefährlich.

Lissabon

Definition Risikogebiet: Ab wann spricht man von einem Hochrisikogebiet?

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Anders als früher sind dafür aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Als ein Richtwert galt dabei die Inzidenz von „deutlich mehr als 100“.

Einstufung von Risikogebieten: Was ist ein Covid-19-Hochrisikogebiet?

Es gibt statt drei nur noch zwei Kategorien für Risikogebiete, also weltweite Regionen mit höherem Infektionsrisiko. Neben den Virusvariantengebieten sind das die Hochrisikogebiete mit besonders hohen Fallzahlen. „Einfache“ Risikogebiete gibt es in der Kategorisierung nicht mehr.
Das RKI weist allerdings darauf hin, dass für Gebiete, die bislang als ein solches einfaches Risikogebiet eingestuft wurden dennoch das Risiko nicht wegfällt. Es bestehe weiterhin ein „relevantes erhöhtes Infektionsrisiko“. Die Begrifflichkeit „Hochinzidenzgebiet“ entfällt damit.

Innerdeutsche Risikogebiete: Gibt es die Einstufung auch innerhalb Deutschlands?

Vor allem in der Zeit bevor es die Corona-Impfung gab, wurden auch innerhalb Deutschlands Orte zu Risikogebieten erklärt. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 galten strengere Maßnahmen und das Reisen in diese Landkreise und Städte wurde schwerfälliger. Seitdem die Impfquote jedoch steigt und neue Werte wie die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelastung hinzugekommen sind, werden keine innerdeutschen Risikogebiete mehr ausgewiesen. Ob sich das in den kühleren Monaten verändert, lässt sich aktuell nicht sagen.

Rückkehr aus Hochrisikogebiet – Geimpft nicht in Quarantäne?

Geimpfte und Genesene, die aus einem Hochrisikogebiet zurückkehren nach Deutschland, müssen eine digitale Einreiseanmeldung planen. Jedoch gilt für sie keine Testpflicht bei der Rückkehr aus dem Urlaub, ebenso müssen sich nicht für 10 Tage in Quarantäne. Ungeimpfte benötigen bei Einreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet einen negativen Corona-Test. Sie müssen 10 Tage in Quarantäne – diese kann aber verkürzt werden um 5 Tage bei einem weiteren Test.